Esphigmenou-Kloster bittet UN um Schutz

Esphigmenou-Kloster. Foto: triklopodia.gr

Das Esphigmenou-Kloster auf dem Berg Athos hat sich zum ersten Mal wegen systematischer Verfolgung und Verletzung der Religionsfreiheit durch die Behörden und das Patriarchat von Konstantinopel an die UN-Menschenrechtskommission gewandt, berichtet Triklopodia.

Die Mönche berufen sich auf Verstöße gegen Artikel 18 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte, der die Religionsfreiheit garantiert.

In einer offiziellen Erklärung erklärt das Kloster, dass der griechische Staat mit solchen Maßnahmen das Recht der Mönche auf die Erfüllung ihrer religiösen Pflichten in eklatanter Weise verletzt“. Die Bruderschaft des Klosters betont, dass der Druck ein Ausmaß erreicht hat, das die Existenz der Gemeinschaft bedroht. Als Beispiel werden die gerichtlichen Restriktionen angeführt, mit denen der Zugang zum Kloster eingeschränkt wurde.

Die Mönche fordern die internationale Anerkennung ihrer Situation und beabsichtigen, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um ihre Rechte zu verteidigen.

Wie UOJ berichtete, gaben griechische Medien im Juli 2024 bekannt, dass die griechische Polizei plant, alle Mönche von Esphigmenou, die in Opposition zu Patriarch Bartholomäus stehen, gewaltsam zu entfernen.

Lesen Sie auch

Priester Arsenije Jovanović: „Es gibt keinen Menschen, den Gott aufgegeben hat“

Predigt in Nürnberg zum Fest der Geburt Johannes des Täufers über Gottes Barmherzigkeit, wahre Umkehr und die Gefahr der Bindung an das Materielle

Lösung im Berner Kirchenstreit: Russisch-orthodoxe Gemeinde kann bleiben

Nach einer Einigung mit der evangelisch-lutherischen Gemeinde bleibt die seit Jahrzehnten genutzte Krypta im Antonierhaus als Gottesdienstort erhalten

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Ulm präsentiert sich beim Donaufest

Gemeinde beteiligt sich gemeinsam mit dem rumänischen Generalkonsulat in Stuttgart am Kulturfestival und wirbt für Rumänien sowie den interkulturellen Dialog

Fest des Johannes des Täufers im serbischen Kloster Srpski Kovin gefeiert

Beim Patronatsfest der Kapelle des Klosters Mariä Himmelfahrt im ungarischen Srpski Kovin erinnerte Archimandrit Metodije Marković an den Ruf des Heiligen Johannes zur Buße und geistlichen Erneuerung

Patriarch Daniel rief junge Rumänen zur Bewahrung von Glauben und Identität auf

Zum Auftakt des „ARC“-Camp-Programms ermutigte das Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Kirche Kinder und Jugendliche, christliche Werte, die rumänische Sprache und die Verbindung zur Heimat zu bewahren

Bundespräsident Steinmeier empfing Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Situation der orthodoxen Christen in Deutschland sowie der ökumenische Dialog.