Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Holzkirchen ehrte den heiligen Alexander Schmorell

13. Juli, 20:03 Uhr
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Weihbischof Sofian feierte in der rumänisch-orthodoxen Pfarrei Holzkirchen die Göttliche Liturgie zum Patronatsfest des heiligen Märtyrers Alexander Schmorell. Foto: Gemeinde Weihbischof Sofian feierte in der rumänisch-orthodoxen Pfarrei Holzkirchen die Göttliche Liturgie zum Patronatsfest des heiligen Märtyrers Alexander Schmorell. Foto: Gemeinde

Festgottesdienst zu Ehren des Märtyrers und Gemeindepatrons – Bischof Sofian würdigte dessen christliches Zeugnis und seinen Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Der rumänisch-orthodoxe Weihbischof Sofian von Kronstadt hat am Gedenktag des heiligen Märtyrers Alexander Schmorell, dem 13. Juli 2026, die Göttliche Liturgie in der Pfarrei Holzkirchen gefeiert. In seiner Ansprache erinnerte er an das Glaubenszeugnis des deutsch-russischen Widerstandskämpfers und dessen Treue zu seinen christlichen Überzeugungen bis zum Tod. Der Bischof berichtete darüber auf seiner Facebook-Seite.

Der Gottesdienst fand auf Einladung von Pfarrer Ioan Micu in der dem heiligen Märtyrer Alexander Schmorell geweihten Gemeinde statt. Der Weihbischof erinnerte daran, dass Alexander Schmorell als Mitglied der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ gegen das nationalsozialistische Regime kämpfte und nach der Verteilung von Flugblättern verhaftet wurde. Am 13. Juli 1943 wurde er hingerichtet.

Besonders hob Bischof Sofian die im Gefängnis verfassten Zeugnisse Schmorells hervor. Diese zeigten, dass der junge Märtyrer aus einem tiefen christlichen Gewissen heraus gehandelt habe und seinem Tod mit innerem Frieden entgegenging. Aus seinem letzten Brief zitierte der Weihbischof die Worte, er gehe „im Bewusstsein darüber, meinen tiefen inneren Überzeugungen und der Wahrheit gedient zu haben“.

Als Vermächtnis des heiligen Märtyrers erinnerte Bischof Sofian an dessen Mahnung „Vergesst Gott nicht!“ und bezeichnete Alexander Schmorell als Vorbild für einen Menschen, der aus christlicher Überzeugung selbst zum höchsten Opfer bereit gewesen sei. Abschließend betete er darum, dass die Gläubigen an den Gebeten, dem Schutz und der geistlichen Kraft des Heiligen teilhaben mögen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei die Gläubigen aufforderte: „Bereitet euch auf den geistlichen Kampf vor, nicht auf emotionalen Trost!“

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