Bischof Hiob betonte Bedeutung des „Marsches für das Leben“

Bischof Hiob von Stuttgart. Archivfoto: UOJ

Am vergangenen Samstag (19. September 2026) fand in Köln der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) organisierte „Marsch für das Leben“ statt. Rund 2000 Menschen gingen nach Angaben der Veranstalter auf die Straße, um für den Schutz des ungeborenen Lebens zu demonstrieren. Bischof Hiob (Bandmann) von Stuttgart, Vikar der deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, wandte sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer in Köln, das die Diözese am 21. September auf ihrer Webseite veröffentlichte.

Bischof Hiob schrieb an die Teilnehmer gerichtet: „Ich durfte im April dieses Jahres am Marsch fürs Leben in München teilnehmen. Dort hat mich auf der einen Seite die friedliche, ernsthafte und hoffnungsvolle Stimmung der Demonstranten beeindruckt. Auf der anderen Seite wurden wir alle Zeugen einer kleinen, aber gut organisierten Gruppe von Linksaktivisten, die durch Pfiffe, Schreie und Beschimpfungen, ja sogar durch eine Sitzblockade versuchten, die friedliche Demo immer wieder zu stören.

Dadurch wurde mir erst richtig klar, wie wichtig diese Märsche sind, wie wichtig es ist, dass wir uns in den Städten zeigen, dass wir uns nicht niederbrüllen lassen von denen, die fälschlich meinen, die Mehrheit dieses Landes zu repräsentieren, die meinen, dem jahrtausendealten Christentum moralisch überlegen zu sein.

Gleichzeitig ist und bleibt es dabei wichtig, dass wir nicht gegen irgendjemand demonstrieren, sondern für das Recht auf Leben, für den Schutz und die Unterstützung von Müttern und jungen Familien, für einen verantwortungsvollen Umgang mit Liebe, Partnerschaft und Ehe.

Heute ist es an Euch, in Köln für diese Werte einzustehen!

Ich grüße Euch alle, die Ihr heute zum Marsch fürs Leben zusammengekommen seid, darunter ganz besonders meine lieben Brüder und Schwestern im orthodoxen Glauben! Gott mit Euch!“

Bischof Hiob, München, den 18.09.2026

Die UOJ berichtete zuvor, dass rund 20.000 Teilnehmer beim ökumenischen „Marsch für Jesus“ in Wien teilnahmen.

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