Patriarch Daniil: Im Glauben und Gebet nicht nachlassen
Am Ende des Gottesdienstes hielt Patriarch Daniel eine festliche Ansprache. Foto: Patriarchat
Der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil hat am 8. September 2026 in der Mariä-Geburt-Kirche im Sofioter Stadtteil Filipovtsi die Göttliche Liturgie zum Fest der Geburt der Allerheiligsten Gottesgebärerin gefeiert. In seiner Predigt rief er die Gläubigen dazu auf, auch in schwierigen Lebenssituationen an ihrem Glauben, ihrer Hoffnung und ihrem Gebet festzuhalten. Die Geschichte der heiligen Joachim und Anna zeige, dass Gott Gebete auch dann erhöre, wenn menschlich keine Hoffnung mehr zu bestehen scheine, berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Patriarch Daniil stellte die Geburt der Gottesmutter als Frucht des beharrlichen Glaubens, des Gebets und eines gerechten Lebens vor Gott dar. Auch wenn Menschen sich von Gott vergessen oder zurückgewiesen fühlten, seien solche Situationen Prüfungen, die den Glauben stärken und die Herzen reinigen könnten. Das Fest sei deshalb ein Fest des Glaubens, der Hoffnung und des Gebets.
Besonders betonte Patriarch Daniil in seiner Predigt die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder. In einer Gesellschaft, die Gott gegenüber zunehmend gleichgültig erscheine, müssten Eltern ihren Kindern durch ein friedliches, liebevolles und vom Gebet geprägtes Familienleben ein christliches Beispiel geben. Einigkeit zwischen den Eltern, der Verzicht auf gegenseitige Vorwürfe und die gemeinsame Bewältigung von Konflikten sollten dazu beitragen, dass Kinder in einer Atmosphäre des Friedens und des Vertrauens aufwachsen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei in einer neuen Videobetrachtung verdeutlichte, dass christliche Einheit nur „Einheit in der Wahrheit“ bedeuten könne.
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