Restaurierte Turmkreuze der rumänisch-orthodoxen Kirche in Wien montiert

Die restaurierten Turmkreuze der rumänisch-orthodoxen St.-Antonius-Kirche in Wien wurden in 32 Metern Höhe im Beisein von Pfarrer Dr. Ioan Moga auf den Glockentürmen montiert. Foto: Gemeinde

Am 24. August 2026 wurden mit dem Segen von Metropolit Serafim die restaurierten Kreuze der rumänisch-orthodoxen St.-Antonius-Kirche in Wien in 32 Metern Höhe auf den Glockentürmen montiert. Die Arbeiten erfolgten gegen Ende der Sanierung der Kirchenfassade, wie die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite berichtete.

Beim Aufsetzen der restaurierten Turmkreuze wurde eine Zeitkapsel mit historischen Dokumenten in die Kugel an der Basis eines der Kreuze eingesetzt. Sie enthält die neue Stiftungsurkunde der aktuellen Restaurierung, das im Frühjahr entdeckte Originaldokument von 1904 sowie eine Liste von mehr als 110 Förderfamilien aus der Pfarrgemeinde, die für die Sanierung der Kirchenfassade gespendet haben. Die Dokumente sollen als Botschaft an nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Die rumänisch-orthodoxe Pfarrei wird von Priester Dr. Ioan Moga betreut.

Bei der Restaurierung erhielten die Kreuze ihre ursprüngliche Gestalt von 1904 zurück. Die Konturen und die zentrale Blütenrosette wurden erneut vergoldet.

Die aufwendige Restaurierung wurde von der Firma Steiner Schmiedetechnik durchgeführt. Für das Aufsetzen der Turmkreuze war die Firma Sukup Spenglerei federführend verantwortlich. Die Pfarrgemeinde dankte beiden Betrieben für ihre Professionalität und Sorgfalt bei der Durchführung des symbolträchtigen Projekts.

Die ehemalige römisch-katholische Antoniuskirche wurde 2014 an die neu gegründete rumänisch-orthodoxe Pfarrei übergeben. Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde wählte den heiligen Antonius den Großen zum Kirchenpatron.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Isaak in Deutschland seine Unterstützung für die Brüder der Swjatohirsker Lawra bekundet hatte. 

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