US-Senatorin Joni Ernst besuchte serbisch-orthodoxes Kloster im Kosovo
US-Senatorin Joni Ernst, Mitglied der Republikanischen Partei, und Metropolit Teodosije (l.) sprachen im Kloster Gračanica über die Sicherheitslage im Kosovo und in Metochien. Foto: Patriarchat
Der serbisch-orthodoxe Metropolit Teodosije von Raška und Prizren hat am 10. August 2026 bei einem Treffen mit der US-Senatorin Joni Ernst aus Iowa im Kloster Gračanica vor einer Verschlechterung der Sicherheits- und Menschenrechtslage für die serbische Bevölkerung sowie die Serbische Orthodoxe Kirche im Kosovo und in Metochien gewarnt. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Der Metropolit schilderte die zunehmende Verunsicherung der serbischen Gemeinschaft durch institutionellen Druck, mutmaßliche Diskriminierung und Sicherheitsvorfälle. Er verwies unter anderem auf Einschränkungen bei kirchlichen Veranstaltungen, den Abriss serbischer Häuser am Gazivode-See, Festnahmen von Serben sowie Verstöße gegen Schutzzonen rund um die Klöster Visoki Dečani, die Einsiedelei des heiligen Petrus und die Mutter Gottes von Hvostan.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Sicherheit des Klosters Visoki Dečani. Metropolit Teodosije sprach sich gegen eine verfrühte Übertragung der Hauptverantwortung von der KFOR auf die Kosovo-Polizei aus und begrüßte die Zusicherung der KFOR, weiterhin für den Schutz des Klosters verantwortlich zu bleiben. Auch die Ibar-Brücke in Nord-Mitrovica bezeichnete er als besonders sensiblen Bereich, in dem die Präsenz der KFOR unverzichtbar sei.
Zum Abschluss dankte Metropolit Teodosije den USA, der NATO und der KFOR für ihr bisheriges Engagement zum Schutz der serbisch-orthodoxen Heiligtümer im Kosovo. Zugleich warb er für die konsequente Umsetzung bestehender Vereinbarungen zum Schutz der Rechte der serbischen Gemeinschaft und der Kirche sowie für einen auf Rechtsstaatlichkeit, Dialog und gegenseitigem Vertrauen basierenden Frieden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Trump-Regierung das ROKA-Kloster Jordanville im Kampf gegen einen geplanten Windpark unterstützt.
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