Prinz Filip würdigt Glauben und Zusammenhalt der serbischen Diaspora in Kanada

Prinz Filip und Prinzessin Danica mit Erzpriester Stavrophor Dragomir Ninković in der serbisch-orthodoxen Kathedrale des heiligen Vaters Nikolaus in Hamilton. Foto: Familie Karađorđević

Prinz Filip Karađorđević und Prinzessin Danica von Serbien haben im Rahmen ihrer Reise durch den amerikanischen Kontinent die serbisch-orthodoxe Kathedrale des heiligen Vaters Nikolaus in Hamilton besucht. Zuvor hatten die Hoheiten unter anderem die serbische Gemeinde in Chicago besucht. In Hamilton würdigte Prinz Filip die jahrzehntelange Verbundenheit der serbischen Diaspora mit Kirche und Heimat sowie deren Einsatz für den Erhalt des orthodoxen Glaubens und der serbischen Tradition. Darüber berichtete das Büro der königlichen Familie am 1. Juli 2026 auf Facebook.

Die Kathedrale des heiligen Nikolaus sei weit mehr als ein Kirchengebäude, erklärte Prinz Filip. Sie stehe als sichtbares Zeugnis für den Glauben, die Beharrlichkeit und die Opferbereitschaft jener Serben, die fern der Heimat eine lebendige Kirchengemeinde aufgebaut hätten. Seit mehr als sechs Jahrzehnten biete sie den Gläubigen in der Region ein geistliches Zuhause.

Besonders hob der Prinz die Bedeutung der serbischen Diaspora in Kanada hervor. Diese habe es verstanden, Glauben, Sprache und kulturelle Traditionen über Generationen hinweg zu bewahren und zugleich die Verbundenheit mit dem serbischen Volk aufrechtzuerhalten. Dafür sprach er den Gemeindemitgliedern seinen Respekt und seine Dankbarkeit aus.

Zugleich erinnerte Prinz Filip an die historische Rolle der Krone als Symbol nationaler Einheit, Beständigkeit und Verantwortung gegenüber dem Erbe der Vorfahren. Unabhängig vom Wohnort gehörten alle Serben demselben geistlichen und nationalen Raum an und seien aufgerufen, dieses Erbe für kommende Generationen zu bewahren.

Abschließend dankten Prinz Filip und Prinzessin Danica dem Erzpriester Stavrophor Dragomir Ninković, den Mitbrüdern im Priesteramt sowie den Gemeindemitgliedern für den herzlichen Empfang. Prinz Filip betonte, dass Glaube, Familie und Einheit die Grundlage des Fortbestehens der serbischen Gemeinschaft bildeten, und wünschte der Gemeinde Gottes Segen. Die Kathedrale möge auch künftig ein Leuchtfeuer des orthodoxen Glaubens, der serbischen Kultur und der nationalen Einheit bleiben.

Die UOJ berichtete zuvor, dass ab sofort Anmeldungen für das neue Studienjahr der Orthodoxen Theologischen Fernschule möglich sind.

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