Rumänische Kirche wählte Bischof Antonie zum neuen Metropoliten von Bessarabien
Der neue Leiter der bessarabischen Metropole, Bischof Antonij (Telembici). Foto: Basilica.ro
Die Heilige Synode der Rumänischen Orthodoxen Kirche wählte Bischof Antonij von Bălți zum neuen Metropoliten von Bessarabien. Der Beschluss wurde am 2. Juli 2026 in einer Arbeitssitzung der Synode in Bukarest unter dem Vorsitz von Patriarch Daniel gefasst. Darüber berichtet Basilica.ro.
Bischof Antonij ging als Sieger aus der Wahl hervor und ließ den zweiten Kandidaten – Bischof Veniamin von Südbessarabien – hinter sich. Die Abstimmung fand im Großen Saal „Patriarch Teoctist“ im Patriarchenpalast statt.
Das neue Oberhaupt der Metropolie wurde am 29. Mai 1963 im Dorf Gîrboveț im Bezirk Anenii Noi in Moldau geboren. Er erwarb eine medizinische Ausbildung in Chișinău und absolvierte anschließend die Theologische Fakultät „Dimitrie Stăniloae“ in Iași.
Seit 1995 war er in administrativer, missionarischer und medialer Arbeit in den Strukturen der Metropolie von Bessarabien tätig und beteiligte sich aktiv an der Entfaltung des kirchlichen Lebens der Region.
Im Jahr 2014 wurde er auf Vorschlag des ehemaligen Metropoliten Petru von Bessarabien von der Synode zum Vikarbischof der Erzeparchie Chișinău gewählt. Die Weihe fand am 24. Mai 2014 in der Patriarchatskathedrale in Bukarest statt. Vier Jahre später, im Mai 2018, wurde der Erzhirte auf die Kathedra von Bălți berufen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass man in der RKK die Maßnahmen zur Abschiebung von Migranten aus der EU verurteilte.
Lesen Sie auch
Metropolit Grigorije: „Mit Christus kann man nicht verhandeln“
Der Geistliche legte in Berlin das Evangelium vom reichen Jüngling aus und rief zur inneren Freiheit und Nachfolge Christi auf.
Patriarch Daniel: Gebet mit einem reinen Leben und Nächstenliebe verbinden
Rumänisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt erinnerte an die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling und rief zu Barmherzigkeit und Großzügigkeit auf.
„Vollkommenheit beginnt, wenn unsere Herzen von jeder Bindung befreit sind“
Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte die Liturgie in München, Priester Anatoly Shefer predigte über den reichen Jüngling und den Weg zum ewigen Leben.
Erzpriester Matthias Zierenberg: Habsucht kann alle Tugenden verderben
Predigt in der serbisch-orthodoxen Gemeinde Limburg-Dietkirchen über den reichen Jüngling und den Weg zum ewigen Leben.
Vandale beschädigte orthodoxe Kirche im Kosovo
Der Täter zerschlug zwei Eingangstüren und die Außenbeleuchtung der mittelalterlichen Erlöserkirche in Prizren, einem der wichtigsten serbischen Denkmäler der Region.
Feuer beschädigt Kloster des Heiligen Propheten Elias in Kacapun
Brand im Schlaf- und Wirtschaftsgebäude des serbisch-orthodoxen Klosters im Süden Serbiens konnte rasch gelöscht werden.