Gläubige unternahmen Pilgerfahrt zum heiligen Botolph nach Iken

Pilger der ROKA-Diözese Großbritannien und Westeuropa versammeln sich in Iken zum Gebet am ehemaligen Kloster des heiligen Botolph in Suffolk. Foto: Diözese

Mit dem Segen von Bischof Irenei haben Gläubige der Pfarrei der Ikone der Gottesmutter „Freude aller Trauernden“ in Mettingham der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) am 27. Juni 2026 eine Pilgerfahrt nach Iken an der Küste der englischen Grafschaft Suffolk unternommen. Ziel war das ehemalige Kloster des heiligen Botolph, das dieser Mitte des 7. Jahrhunderts gegründet hatte. Trotz großer Hitze nahmen zahlreiche Pilger aus verschiedenen Teilen des Landes an der Wallfahrt teil, wie die Diözese Großbritannien und Westeuropa berichtete.

In der historischen Kirche wurde ein Gebetsgottesdienst gefeiert. Diesem standen Priester Mark Tattum-Smith aus Mettingham, Erzpriester Volodymyr Dyachenko von der Missionsgemeinde des heiligen Edmund in Bury St. Edmunds sowie Erzpriester Evgeny Selensky aus dem Bistum Surozh gemeinsam vor.

In seiner Predigt würdigte Priester Mark Tattum-Smith den heiligen Botolph als Schutzpatron der Reisenden und Pilger sowie als geistlichen Wegweiser für Menschen, die Orientierung suchen. Anschließend wurde die Vita des Heiligen verlesen. Die Pilger verehrten seine Ikone und nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Gebet in der alten Kirche.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Archidiakon Dr. Adrian Sorin Mihalache in Luxemburg über christliche Achtsamkeit sprach.

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