Großbrand beschädigte historisches Klostergebäude in Downpatrick schwer

Das ehemalige Convent of Mercy in Downpatrick wurde bei einem Großbrand schwer beschädigt; die benachbarte St.-Patrick's-Kirche konnte von der Feuerwehr vor den Flammen bewahrt werden. Foto: Screenshot YouTube

Ein Großbrand hat das ehemalige Kloster der Barmherzigen Schwestern (Convent of Mercy) im nordirischen Downpatrick schwer beschädigt. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 19. Jahrhundert erlitt erhebliche Schäden. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte St.-Patrick's-Kirche verhindern, wie die BBC berichtete.

Am Abend des 28. Juni 2026 brach im historischen Convent of Mercy in der Stream Street ein Feuer aus. Rund 70 Feuerwehrleute und zehn Einsatzfahrzeuge der Northern Ireland Fire and Rescue Service bekämpften den Brand bis in die frühen Morgenstunden. Das Dach des rund 150 Jahre alten Gebäudes wurde zerstört, weite Teile des Klosterkomplexes schwer beschädigt.

Durch den Einsatz von Spezialgeräten gelang es den Einsatzkräften, die unmittelbar angrenzende St.-Patrick's-Kirche zu schützen. Dort war nur wenige Stunden vor Ausbruch des Feuers die Weihe eines neuen Priesters gefeiert worden. Die Polizei ermittelt gemeinsam mit der Feuerwehr zur Brandursache. Nach Angaben der Feuerwehr sprechen die bisherigen Erkenntnisse für vorsätzliche Brandstiftung. Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hinweise.

Downpatrick gilt als Zentrum der Verehrung des heiligen Patrick in Irland. Das ehemalige Kloster der römisch-katholischen Sisters of Mercy wurde nach der Ansiedlung des Ordens im Jahr 1855 errichtet; der neugotische Hauptbau entstand in den 1870er-Jahren. Die Schwestern prägten über mehr als 160 Jahre das Bildungs- und Sozialwesen der Stadt. Nach der Schließung wurde das denkmalgeschützte Gebäude umgenutzt; die frühere Klosterkapelle beherbergt heute mit dem Trinity Columbarium Irlands erste private Urnenstätte.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg in seiner Predigt zum vierten Sonntag nach Pfingsten das Spannungsfeld zwischen weltlicher und göttlicher Macht thematisierte. 

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