Lebensschutzgruppen starteten europäisches Förderprogramm für NGOs

ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski sieht in der neuen „EPIC Challenge“ einen wichtigen Impuls zur Stärkung von Lebensrechtsorganisationen in Europa. Foto: Screenshot YouTube

Die deutsche Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) und die britische Society for the Protection of Unborn Children (SPUC) haben eine Kooperation zur Förderung von Lebensrechtsorganisationen in Europa vereinbart. Mit der neuen „EPIC Challenge“ sollen Nichtregierungsorganisationen finanzielle Unterstützung für Projekte erhalten, die nach Angaben der Initiatoren messbare Fortschritte beim Schutz ungeborener Kinder und ungeplant schwangerer Frauen erzielen, wie ALfA am 24. Juni 2026 mitteilte.

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Im ersten Jahr stellt das Förderprogramm insgesamt 60.000 Euro bereit. Vorgesehen sind ein Hauptzuschuss von 30.000 Euro sowie zwei weitere Förderungen in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Die Ausschreibung beginnt im September, Bewerbungen sind für Oktober und November vorgesehen. Die Gewinner sollen noch vor Jahresende bekanntgegeben werden.

ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski begründete das neue Programm mit der aktuellen Entwicklung in Europa: „Mit der EPIC Challenge reagieren wir auf eine dramatische Schieflage: Überall in Europa werden Abtreibungen politisch ausgeweitet, während viele Lebensrechtsorganisationen mit minimalen Ressourcen um jedes einzelne Kind kämpfen.“ Ziel sei es, engagierte Initiativen nicht allein zu lassen, sondern erfolgreiche Projekte gezielt zu fördern und den Lebensschutz europaweit zu stärken. Kaminski zeigte sich zudem überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit der erfahrenen britischen Organisation SPUC die Lebensrechtsarbeit in Europa nachhaltig bereichern werde.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Prinz Filip die serbisch-orthodoxe Kathedrale in Chicago besuchte.

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