Patriarch Theophilos eröffnete in Gaza eine Klinik für Kriegsopfer

Patriarch Theophilos eröffnete in Gaza eine Klinik für Kriegsopfer. Foto: Orthodoxia News Agency

Im Rahmen eines gemeinsamen pastoralen Besuchs im Gazastreifen eröffneten Patriarch Theophilos III. von Jerusalem und der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, eine Klinik des Souveränen Malteserordens. Darüber berichtet Orthodoxia News Agency.

Die neue medizinische Einrichtung wurde im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Malteserorden und dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem, unter tatkräftiger Unterstützung der christlichen Gemeinden der Region, geschaffen. Der Stab der Klinik ist mit 30 Fachkräften besetzt, darunter Ärzte, Krankenschwestern und Apotheker. Das Zentrum wird täglich rund 100 Patienten medizinische Grundversorgung leisten.

Nach Angaben des ärztlichen Direktors der Klinik, Dr. Ali Ibrahim Al-Mussadar, befindet sich die medizinische Versorgung der Bevölkerung Gazas in einem katastrophalen Zustand. Er teilte mit, dass mehr als 60 % der medizinischen Einrichtungen in der Region völlig zerstört und viele weitere schwer beschädigt seien.

Unter den Bedingungen fehlender elementarer Hygiene breiten sich unter der erschöpften Bevölkerung massenhaft Hautkrankheiten aus, was die Eröffnung des neuen Zentrums kritisch wichtig macht.

Die Finanzierung und Unterstützung des Projekts sicherten die Außenministerien Deutschlands und Tschechiens, UNICEF sowie die katholischen Erzdiözesen München und Paderborn. Seit Beginn des bewaffneten Konflikts im Jahr 2023 hat die Organisation Malteser International den betroffenen Bewohnern bereits mehr als 200 Tonnen humanitärer Hilfe und Medikamente geliefert.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Diakon der UOK bei der Rettung eines ertrinkenden Kindes in Finnland ums Leben gekommen war.

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