Demonstration in Thessaloniki gegen die gleichgeschlechtliche Ehe

Demonstrationsteilnehmer forderten in Thessaloniki Änderungen in der Familien- und Gesellschaftspolitik. Foto: orthodoxostypos.gr

Hunderte Menschen haben in Thessaloniki gegen die gleichgeschlechtliche Ehe demonstriert und deren Abschaffung gefordert. Die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist in Griechenland seit Februar 2024 legal. Ihre Verfassungsmäßigkeit wurde im März 2026 gerichtlich bestätigt. Darüber berichtete die UOJ Griechenland am 19. Juni 2026.

Der friedliche Marsch unter dem Motto „Respekt für die griechisch-orthodoxe Familie“ fand am 13. Juni statt. Er begann an der Statue von Alexander dem Großen an der Uferpromenade und endete vor der Kirche Hagia Sophia Thessaloniki.

In einer verabschiedeten Resolution fordern die Teilnehmer neben der Abschaffung des Ehegesetzes auch ein Ende von Pride-Veranstaltungen in der Stadt sowie eine Überarbeitung des Sexualkundeunterrichts an Schulen. Zudem richtete sich ein Appell an die Kirchenleitung, Politiker, die das Gesetz unterstützt haben, bei kirchlichen Anlässen nicht zu ehren.

Unterstützung kam von mehreren orthodoxen Hierarchen, kirchlichen Gemeinschaften sowie politischen Gruppierungen. Redner thematisiert insbesondere demografische Entwicklungen, gesellschaftliche Folgen von Geschlechterfragen und die Bedeutung der Familie aus Sicht der Demonstranten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die orthodoxen Bischöfe Frankreichs Israels Vorgehen im Libanon verurteilten.

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