In Großbritannien wurden soziale Netzwerke für Kinder unter 16 Jahren verboten

Soziale Medien. Foto: EPA, RITCHIE B. TONGO

Die Regierung Großbritanniens hat offiziell die Einführung eines Verbots der Bereitstellung von Diensten sozialer Netzwerke für Kinder unter 16 Jahren verkündet. Darüber berichtet das offizielle Portal der britischen Regierung, GOV.UK.

Dem gefassten Beschluss zufolge werden soziale Netzwerke ihren Minderjährigen dieser Altersgruppe keine Dienste mehr anbieten können, was die von ihnen vor Smartphone-Bildschirmen verbrachte Zeit zugunsten lebendiger Kommunikation und Spiele verringern soll.

Unter die strengen Einschränkungen fielen Plattformen wie TikTok, Instagram, Snapchat, Facebook, X (ehemals Twitter) und YouTube. Gleichzeitig beschlossen die Behörden, die Messenger WhatsApp und Signal sowie Bildungs- und Musikdienste nicht auf die Liste aufzunehmen.

Premierminister Keir Starmer erklärte, die Technologieunternehmen hätten eine Chance gehabt, die Kinder zu schützen, diese jedoch verspielt, weshalb der Staat beschlossen habe, „einen Schlussstrich zu ziehen“, um die Eltern zu unterstützen und die künftige Generation zu schützen.

Über die Blockierung von Konten hinaus wird Großbritannien die weltweit ersten Verbote von Livestream-Funktionen und der Kommunikation mit Fremden für Personen unter 16 Jahren einführen, die sogar Spiele-Websites betreffen. Zur Einhaltung der neuen Regeln werden hocheffektive Methoden zur Altersverifikation eingeführt, die derzeit von der Regulierungsbehörde Ofcom geprüft werden. Es wird erwartet, dass die grundlegenden Bestimmungen des Verbots im Frühjahr 2027 in Kraft treten.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Orthodoxie online blühe, jedoch Ideologieverzerrungen gegenüberstehe.

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