Metropolit Tichon feierte Pfingsten in Washington
Metropolit Tichon während der Pfingstliturgie in der St.-Nikolaus-Kathedrale in Washington, DC. Foto: OCA
Der Primas der Orthodoxen Kirche in Amerika (OCA), Metropolit Tichon, hat am 30. und 31. Mai 2026 die Pfingstgottesdienste in der St.-Nikolaus-Kathedrale in Washington DC geleitet. Im Zentrum seiner Predigt stand die Bedeutung der Herabkunft des Heiligen Geistes für das Leben der Gläubigen, wie die OCA auf ihrer Webseite mitteilte.
Am Vorabend des Pfingstfestes stand Metropolit Tichon der Festnacht vor, während er am Sonntag die hierarchische Göttliche Liturgie sowie die anschließende Pfingstvesper mit den traditionellen Kniegebeten zelebrierte. Die Gottesdienste fanden in der St.-Nikolaus-Kathedrale der Orthodoxen Kirche in Amerika statt.
An der Konzelebration nahmen mehrere Geistliche teil, darunter Erzpriester Alessandro Margheritino, Kanzler der Kirche und Dekan der Kathedrale, sowie weitere Kleriker der OCA. Die liturgischen Gesänge wurden vom Kathedralchor unter der Leitung von Kevin Basil Fritts vorgetragen.
In seiner Predigt hob Metropolit Tichon die geistliche Dimension des Pfingstereignisses hervor. Die Herabkunft des Heiligen Geistes markiere „das Ende der Zeit, die Fülle der Zeitalter“ und eröffne eine neue Wirklichkeit für die Kirche.
Zugleich betonte er die Vielfalt der Gaben des Heiligen Geistes: Wie die „Zungen wie von Feuer“ auf die Jünger herabkamen und sich verteilten, so empfange jeder Gläubige unterschiedliche Gaben entsprechend seiner Berufung – sei es im kirchlichen Dienst oder als Zeuge Christi im Alltag.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bibel TV die griechisch-orthodoxe Gemeinde in Brühl besuchte.
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