Patriarch Daniil würdigte Pfingsten als Geschenk der Gotteskindschaft
Patriarch Daniil bei der Pfingstliturgie in der Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia. Foto: Patriarchat
Der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil hat anlässlich des Pfingstfestes (31. Mai 2026) die Bedeutung des Heiligen Geistes für das Leben der Kirche und der Gläubigen hervorgehoben. Pfingsten sei „der Geburtstag der Kirche und das Geschenk der Kindschaft durch Gott“, erklärte das Kirchenoberhaupt. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Unter Bezug auf den Apostel Paulus erinnerte Patriarch Daniil daran, dass Gott den Geist seines Sohnes in die Herzen der Gläubigen sende, der „Abba, Vater“ rufe. Daraus leitete er die Verantwortung der Christen ab, ihrer Berufung würdig zu leben: Man solle Gott danken und sich bemühen, ein entsprechendes Leben im Glauben zu führen.
Zugleich verwies der Patriarch auf die symbolische Bedeutung der in den Kirchen verteilten Walnusszweige. Diese erinnerten an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel. Jeder Gläubige trage beim Verlassen der Kirche einen solchen Zweig als sichtbares Zeichen der empfangenen Gnade bei sich.
Mit Blick auf die Ausbreitung des Christentums betonte Patriarch Daniil, diese sei nicht menschlicher Leistung zuzuschreiben, sondern dem Wirken Gottes durch den Heiligen Geist. Dieser berufe auch heute Menschen zu verschiedenen Diensten in der Kirche und stärke sie im Glauben, im Gebet und im Bekenntnis zu Christus.
Die UOJ berichtete zuvor über einen neuen Videobeitrag von Erzpriester Martinos Petzolt zum Thema Krieg, Wehrdienst, Friedensgebot und die Ambivalenz in der kirchlichen Lehre.
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