Patriarch Daniel betonte zu Pfingsten das Wirken des Heiligen Geistes
Patriarch Daniel predigte am Pfingstsonntag in der Kapelle der Patriarchalresidenz in Bukarest. Foto: Patriarchat
Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Patriarch Daniel hat am Pfingstsonntag (31. Mai 2025) die zentrale Rolle des Heiligen Geistes für das Leben der Kirche und der Gläubigen hervorgehoben. In seiner Predigt betonte er die Verbindung von Reue und geistlicher Erneuerung, wie das Patriarchat auf seiner Webseite mitteilte.
Der Heilige Geist vereine „die Tränen der Reue mit der Freude über die Erneuerung des Lebens“, sagte Patriarch Daniel in der historischen Kapelle der Patriarchalresidenz. Zugleich erklärte er, Pfingsten markiere die sichtbare Entstehung der Kirche in der Geschichte. Durch die Predigt des Apostels Petrus und das Wirken des Heiligen Geistes seien damals tausende Menschen getauft worden und hätten die erste christliche Gemeinde gebildet.
Weiter führte der Patriarch aus, dass der Heilige Geist den Gläubigen das Leben des auferstandenen Christus mitteile und als „Unterpfand für das ewige Leben“ wirke. Alle Sakramente der Kirche seien Werke des Heiligen Geistes, der den Menschen reinige, heilige und auf das Reich Gottes vorbereite. Diese geistliche Erneuerung bezeichnete er als „erste Auferstehung“ der Seele.
Abschließend hob Patriarch Daniel hervor, dass der Heilige Geist den Gläubigen helfe, ein tugendhaftes Leben zu führen, und verwies auf die Freiheit, die aus seinem Wirken erwachse. Wahre Freiheit bestehe darin, das Gute zu tun und in Gemeinschaft mit Gott, den Heiligen und allen Gläubigen zu leben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in der rumänisch-orthodoxen Kapelle in Wien eine Ikonenausstellung eröffnet wurde.
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