Heilige Liturgie in Bonn unter Leitung von Metropolit Grigorije

Metropolit Grigorije (M.) zelebrierte in Bonn. Foto: Gemeinde

Am 24. Mai 2026 hat der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije in Bonn eine feierliche Göttliche Liturgie zelebriert. Anlass war der Sonntag nach Christi Himmelfahrt, der zugleich dem Gedenken der Heiligen Kyrill und Methodius gewidmet ist. Darüber berichtete die serbische Eparchie auf ihrer Webseite.

Der Metropolit, der als Erzbischof von Düsseldorf und Berlin sowie als Metropolit von Deutschland dient, stand dem Gottesdienst in der Pfarrkirche Christi Himmelfahrt der serbisch-orthodoxen Gemeinde vor. Mehrere Geistliche nahmen an der Liturgie teil und konzelebrierten gemeinsam mit ihm.

Nach der Verkündigung des Evangeliums richtete sich Metropolit Grigorije mit einer Predigt an die versammelten Gläubigen. Darin ging er auf die Bedeutung des Glaubens und das geistliche Erbe der Slawenapostel Kyrill und Methodius ein.

Die Heiligen Kyrill und Methodius gelten als bedeutende Missionare und „Apostel der Slawen“. Im 9. Jahrhundert verkündeten sie das Christentum in slawischer Sprache und entwickelten die erste slawische Schrift, die Grundlage für die spätere kyrillische Schrift wurde. Ihr Wirken prägt bis heute die geistliche und kulturelle Identität vieler slawischer Völker.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Ilja Limberger über das orthodoxe Ehe- und Familienleben sprach.

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