Kloster Vatopedi und Serbien: Abt Ephraim betonte geistliche Verbundenheit
Abt Ephraim betonte in Belgrad die ungebrochene geistliche Verbindung zwischen Vatopedi und dem serbischen Volk, rechts Patriarch Porfirije.
Bei einer Konferenz der Serbischen Orthodoxen Kirche in Belgrad unter Vorsitz von Patriarch Porfirije hat Abt Ephraim vom Athos-Kloster Vatopedi die enge Verbindung zwischen seinem Kloster und dem serbischen Volk hervorgehoben und deren Bedeutung bis in die Gegenwart eingeordnet. Darüber berichtete das serbische Patriarchat am 26. Mai 2026 auf seiner Webseite.
Im Mittelpunkt des Vortrags von Abt Ephraim stand die tiefe historische Verwurzelung der Beziehungen zwischen dem Kloster Vatopedi auf dem Heiligen Berg Athos und den Serben. Entscheidend geprägt wurde diese Verbindung durch die Heiligen Sava und Simeon, die im Kloster lebten, es maßgeblich förderten und später das serbische Kloster Hilandar gründeten. Diese geistliche Linie wirke bis heute fort.
Zugleich verwies Abt Ephraim auf die kontinuierliche Unterstützung des Klosters für das serbische Volk in schwierigen Zeiten sowie auf zahlreiche Stiftungen serbischer Herrscher, die bis heute in den Archiven und der Schatzkammer von Vatopedi bezeugt sind. Diese materiellen und geistlichen Zeugnisse unterstreichen die enge historische Verbundenheit.
Als drittes zentrales Element hob der Abt die bis heute gelebten gemeinsamen Traditionen hervor. Dazu zählen insbesondere liturgische Bräuche und der Austausch zwischen den Klöstern Vatopedi und Hilandar, etwa bei Festen und Prozessionen. Diese Praxis zeige, dass die Verbindung nicht nur historisch, sondern auch gegenwärtig lebendig sei.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel vor einer Krise der Familie warnte und mehr Unterstützung forderte.
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