Erzbischof Tichon zelebrierte in Berlin den Abschluss der Osterzeit
Erzbischof Tichon bei der Feier der Göttlichen Liturgie zum Abschluss der Osterzeit in Berlin. Foto: Diözese
Am 20. Mai 2026, dem Tag des Abschieds von Ostern und zugleich Vorfest der Himmelfahrt Christi, leitete Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche, in Berlin die festlichen Gottesdienste zum Abschluss der Osterzeit. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.
Erzbischof Tichon zelebrierte aus Anlass des letzten Tages der Osterperiode die gottesdienstlichen Feiern nach dem Osterritus. Im Zentrum standen die Matutin in der Berliner Auferstehungskathedrale sowie die Göttliche Liturgie in der Kirche des heiligen Sergius von Radonesch im Diözesansitz Berlin-Karlshorst.
Die Liturgie war geprägt von der besonderen österlichen Feiertradition, die auch am Abschlusstag der Osterzeit unverändert fortgeführt wird. Nach dem Gottesdienst erklangen im Kirchenraum die feierlichen Osterhymnen, darunter die Stichera „Gott stehe auf“, die von Geistlichen und Chor im Wechsel vorgetragen wurden und die festliche Atmosphäre unterstrichen.
Der Tag des Abschieds von Ostern markiert den liturgischen Abschluss der Auferstehungsfeierlichkeiten. In der orthodoxen Tradition wird an diesem Tag noch einmal der vollständige Osterritus begangen, wie er bereits am Ostersonntag gefeiert wurde. Dazu gehören die wiederholten Gesänge und Gebete der Osterliturgie sowie symbolische Handlungen, die die Auferstehung Christi vergegenwärtigen.
Die Dauer der Osterzeit bis zu diesem Tag erinnert an die vierzig Tage, in denen der auferstandene Christus nach kirchlicher Überlieferung seinen Jüngern erschien, bevor er in den Himmel auffuhr. Mit dem Abschluss der Feierlichkeiten richtet sich der Blick der Gläubigen nun auf das Fest der Himmelfahrt Christi.
Die UOJ berichtete zuvor, dass serbische Bischöfe die Verfolgung der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche anprangerten.
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