Barbarakapelle in Penzberg wurde mit satanistischen Symbolen beschmiert

Die verunstaltete Barbarakapelle mit Pentagrammen. Foto: Kirche und Leben
Mitte Mai wurde die katholische Barbarakapelle im oberbayerischen Penzberg zwischen Donnerstag und Samstag Ziel von Vandalismus. Nach Angaben der Polizei beschmierten bislang unbekannte Täter die Vorderseite der Kapelle mit schwarzen und roten Pentagrammen sowie der Zahlenfolge „666“, die häufig mit satanistischen Symbolen in Verbindung gebracht wird, wie Kirche und Leben berichtete.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt. Die Polizei in Penzberg hat Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen um Hinweise. Nach Angaben des Vereins seien die Schmierereien nur schwer zu entfernen, da sich die Farbe tief in den porösen Tuffstein eingesogen habe.
Die Barbarakapelle wurde 2003 vom Verein „Die Jungritter“ errichtet und erinnert an die Geschichte des Bergbaus und der Bergleute in der Region. Viele Arbeiten am Bau wurden damals ehrenamtlich durchgeführt. Architektur und Gestaltung der Kapelle orientieren sich bewusst an der Bergbaugeschichte Penzbergs und greifen symbolisch Elemente des früheren Kohleabbaus auf.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die neue Riesenglocke „Credamus“ den Magdeburger Dom erreicht hatte.
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