Selenskijs ehemaliger Pressesprecher sprach über "Cancel Culture" in der Ukraine

Das Titelblatt zeigt Yulia Mendel mit Tucker Carlson und Selenskij. Foto: Thumbnail des Interview-Videos auf dem YouTube-Kanal von Tucker Carlson

Am 12. Mai hat Yulia Mendel in einem Interview mit dem US-Journalisten Tucker Carlson erklärt, in der Ukraine habe sich unter Selenskij „Cancel Culture“ entwickelt. Die ehemalige Pressesprecherin von Volodymyr Selenskij hat der ukrainischen Regierung vorgeworfen, Verbote gezielt als politisches Druckmittel einzusetzen. Das Interview erschien auf dem YouTube-Kanal des US-Journalisten.

Ihren Worten nach richtet sich diese Entwicklung nicht nur gegen Einzelpersonen, sondern auch gegen Schriftsteller, Künstler und religiöse Strukturen. Auf Nachfrage Carlsons bestätigte Mendel, dass auch Kirchen betroffen seien.

Sie erklärte, die Regierung versuche zahlreiche Personen und Organisationen mit Russland in Verbindung zu bringen, selbst wenn eine solche Verbindung teilweise gar nicht bestehe. Dies schwächt nach ihrer Ansicht das Land zunehmend.

„Er nutzt Verbote, als gäbe es eine Kultur, die er entwickelt hat – eine Kultur des Verbietens, der Auslöschung von Menschen, Künstlern, Dichtern …“

Yulia Mendel Ehemalige Pressesprecherin von Selenskij

Darüber hinaus sprach Mendel über den zunehmenden Druck auf Blogger und Journalisten in der Ukraine. Verfahren wegen „Staatsverrats“ seien zu einem Instrument geworden, um gegen Andersdenkende vorzugehen.

Carlson verglich die beschriebenen Methoden während des Gesprächs mit bolschewistischer Praxis, worauf Mendel erklärte, die Ukraine erinnere sie in manchen Entwicklungen zunehmend an die Sowjetunion.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein orthodoxer Kreuzweg von München zur KZ-Gedenkstätte Dachau zog.

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Im Interview mit Tucker Carlson hat Yulia Mendel der ukrainischen Regierung vorgeworfen, Verbote gezielt auch gegen die UOK einzusetzen.

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