Orthodoxer Kreuzweg zog von München zur KZ-Gedenkstätte Dachau

Ein orthodoxer Kreuzweg zu der Gedenkstätte Dachau. Foto: Eine Fotocollage der Redaktion

Vor einigen Tagen, am 9. Mai, hat ein orthodoxer Kreuzweg von München zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau zahlreiche junge Gläubige sowie Geistliche zusammengeführt. Die Teilnehmer legten dabei eine Strecke von rund 17 Kilometern zurück und erinnerten an die Opfer des Nationalsozialismus sowie an orthodoxe Geistliche, die während des Zweiten Weltkriegs verfolgt wurden. Über den Kreuzweg berichtete der Telegram-Kanal vom Priester Dimitriy Mashirov, der ROKA.

Der Kreuzweg begann mit einem Moleben im Männerkloster des heiligen Hiob von Potschajew in München. Unter den teilnehmenden Geistlichen befanden sich unter anderem Iliya Limberger, Dimitriy Mashirov sowie Andrey German. Anschließend setzte sich die Prozession in Richtung Dachau in Bewegung.

Während des Weges wurden Texte des serbischen Neumärtyrers Nikolaj Velimirović gelesen, die sich mit Glauben, Leiden und geistlicher Standhaftigkeit beschäftigten. Der serbische Hierarch war gemeinsam mit dem Patriarchen Gavrilo V von September 1944 bis Februar 1945 im Konzentrationslager Dachau inhaftiert.

Ziel des Kreuzwegs war der Gedenkkomplex Dachau, auf dessen Gelände sich die orthodoxe Kapelle der Auferstehung Christi befindet. Die Kapelle wurde mit dem Segen von Alexy II zum Gedenken an die in Konzentrationslagern ermordeten Landsleute errichtet. Dort beteten die Teilnehmer gemeinsam für die Opfer des Krieges und der Verfolgung.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Metropolit Schio zum neuen Patriarchen von Georgien gewählt wurde.

Lesen Sie auch

Jugendorganisation ATORG lädt zur Jahrestagung nach Köln ein

Anmeldungen für das Treffen der Vereinigung Junger Rumänisch-Orthodoxer Christen bis zum 25. September möglich.

„Seit 15 Jahren fließen die Liebesgaben wie ein Strom des Lebens“

Metropolit Serafim besuchte Begünstigte des Hilfsprojekts „Stipendien für arme Kinder" in der Region Moldau.

Kampf gegen Windpark: Trump-Regierung unterstützt das Kloster Jordanville

US-Landwirtschaftsministerium stellt sich hinter das Dreifaltigkeitskloster der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland.

Bedeutung der Gedanken im Mittelpunkt eines Vortrags über Altvater Thaddeus

Janis Tortora stellte bei der St.-Justin-Konferenz in Geilnau die Lehre des serbischen Geistlichen vor.

Premiers von Italien und Dänemark: Migranten müssen unser christliches Erbe respektieren

Meloni und Frederiksen erklärten, Migranten müssten die europäischen Werte und das christliche Erbe der Länder respektieren, in denen sie leben.

Baumeister: Mobilisierung von Priestern ist eine Erfindung der Ukraine

Der Philosoph Andrij Baumeister erklärte, die Mobilisierung von Priestern an die Front sei ein ukrainisches Know-how; solche Präzedenzfälle habe es weder im Ersten noch im Zweiten Weltkrieg gegeben.