Bischof Siluan besuchte Gemeinden im Raum Linz und würdigte aktives Gemeindeleben
Die Gottesdienste mit Bischof Siluan führten zahlreiche Gläubige zur Liturgie zusammen. Foto: Pressebüro der rumänisch-orthodoxen Bischofskonferenz in Ungarn
Mit mehreren Gottesdiensten und pastoralen Begegnungen hat der rumänisch-orthodoxe Bischof Siluan von Ungarn am Freitag und Samstag, dem 8. und 9. Mai 2026, Gemeinden der Erzdiözese Oberösterreich besucht. Die Visitation erfolgte mit dem Segen von Metropolit Serafim und auf Einladung von Protopop Stefan Casian Lungeanu, wie die rumänische Erzdiözese auf ihrer Webseite berichtete.
Am Freitag, 8. Mai, feierte Bischof Siluan in der Pfarrei Wels-Marchtrenk gemeinsam mit mehreren Geistlichen die Krankensalbung. Dabei hob er insbesondere die aktive Teilnahme von Kindern am Gemeindeleben hervor, die ein „Zeichen großer Freude und Hoffnung“ sei. Die Gemeinde nutzt eine historische Kirche, die für orthodoxe Gottesdienste angepasst wurde, und engagiert sich besonders in der religiösen Bildung und musikalischen Förderung des Nachwuchses.
Am Samstag, 9. Mai, zelebrierte der Bischof in Linz die Göttliche Liturgie zu Ehren des heiligen Märtyrers Florian von Lorch, des Schutzpatrons Oberösterreichs. Rund 15 Geistliche nahmen an dem Gottesdienst teil, bei denen auch Reliquien des Heiligen verehrt wurden. Die Gläubigen, darunter zahlreiche Kinder, empfingen die Kommunion.
Zum Abschluss dankte der Bischof Siluan den Gastgebern für die missionarisch-pastoralen Tage. Der Besuch unterstreicht die wachsende Bedeutung der rumänisch-orthodoxen Gemeinden in Österreich und deren lebendige Einbindung in das kirchliche Leben der Region.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in München der Abschluss der ROKA-Konferenz „Erbe und Berufung“ stattfand.
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