Bischof Johannes von Branitsa beschrieb die Liebe als höchste christliche Tugend

Bischof Johannes von Branitsa predigt in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Samokov über die vorbildhafte Liebe der Myrrhenträgerinnen.

Beim bischöflichen Gottesdienst am Sonntag der Myrrhenträgerinnen (26. April 2026) in der Kirche Mariä Himmelfahrt im bulgarischen Samokov hat Bischof Johannes von Branitsa die zentrale Bedeutung der Liebe als höchste christliche Tugend hervorgehoben. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite .

In seiner Predigt erinnerte der Bischof und Erste Vikar des bulgarisch-orthodoxen Patriarchen daran, dass die Kirche zwei Wochen nach Ostern bewusst der Myrrhenträgerinnen gedenkt, um deren mutige und hingebungsvolle Liebe sichtbar zu machen. Trotz offensichtlicher Hindernisse – wie dem verschlossenen Grab Christi – waren die Frauen unbeirrt geblieben und hätten den Wunsch gezeigt, dem Herrn zu dienen. Gerade diese Liebe habe sie ausgezeichnet.

Bischof Johannes betonte, dass die Liebe alle anderen Tugenden überrage und sogar Glauben und Hoffnung übertreffe. Deshalb seien es die Myrrhenträgerinnen gewesen, die als Erste die Botschaft der Auferstehung empfangen und weitergegeben hätten, während sich die Apostel aus Angst vor den Juden verborgen hielten. Die Gläubigen seien aufgerufen, sich an diesem Beispiel zu orientieren und diese Form der selbstlosen Liebe im eigenen Leben zu verwirklichen.

Abschließend rief der Bischof dazu auf, aus dieser Liebe heraus die christlichen Tugenden zu entwickeln, um Gott näherzukommen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Rumänische Orthodoxe Kirche erstmals die Synaxis der heiligen Frauen feierte.

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