Erzbischof Tichon von Rusa gedachte des verunglückten Priesters in Göttingen

Erzbischof Tichon besuchte nach dem Tod des Priesters die Gemeinde und die Angehörigen in Göttingen.

Erzbischof Tichon von Rusa hat zwei Tage nach einem tragischen Verkehrsunfall in Göttingen eines verstorbenen Geistlichen gedacht. In der Gemeinde St. Erzengel Michael leitete er einen Gedenkgottesdienst und sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

Am Sonntag, dem 26. April 2026, besuchte Erzbischof Tichon, Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland  der Russischen Orthodoxen Kirche, die Stadt Göttingen. Anlass war der Tod von Pfarrer Igor Gurchenkov, der wenige Tage zuvor bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Der Geistliche hatte vorübergehend in der Pfarrei St. Erzengel Michael gewirkt.

Im Anschluss an die Göttliche Liturgie, die von Erzpriester Boris Ustimenko zelebriert wurde, stand ein Gedenkgottesdienst für den Verstorbenen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Diakon Konstantin Lotichius gestaltete er die Feier.

Vor Beginn des Totengedenkens wandte sich Erzbischof Tichon an die Gemeinde. In seiner Ansprache würdigte er das Wirken des Verstorbenen und sprach der Familie sowie den Freunden sein Mitgefühl aus.

Nach dem Gottesdienst suchte der Erzbischof das persönliche Gespräch mit der Witwe des Priesters und Gemeindemitgliedern. Informationen zu Trauerfeier und Beisetzung sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Diakon Igor Willimowski in seiner Predigt in Krefeld die Rolle der balsamtragenden Frauen und die Grenzen menschlicher Urteile hervorhob.


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