Prozession und Totengedenken am Thomas-Sonntag in London
Gläubige der russisch-orthodoxen Auslandskirche begehen am Thomas-Sonntag eine Prozession auf dem Gunnersbury-Friedhof in London und verbinden österliche Freude mit dem Gedenken an die Verstorbenen.
Geistliche und Gläubige der Diözese Großbritannien und Westeuropa der russischen Auslandskirche haben am 19. April 2026 im Anschluss an die Göttliche Liturgie des Thomas-Sonntags eine traditionelle Prozession zum Gunnersbury-Friedhof unternommen. Dort gedachten sie der Verstorbenen und verkündeten an den Gräbern die Osterbotschaft, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.
Im Mittelpunkt der Feier stand die Verbindung von Auferstehungsfreude und Totengedenken: An jedem Grab wurden Osterhymnen gesungen und der österliche Gruß „Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“ mit den Verstorbenen geteilt, die nach orthodoxem Verständnis auf die allgemeine Auferstehung warten.
Die Litja und die Gedenkfeiern wurden von mehreren Geistlichen geleitet. Der Brauch wird in der Zeit nach Ostern sowohl am Thomas-Sonntag als auch am sogenannten Radoniza-Tag in der darauffolgenden Woche gepflegt, als weitere Friedhöfe in London besucht wurden.
Nach der Prozession über das gesamte Friedhofsgelände, bei der alle orthodoxen Gräber gesegnet wurden, versammelten sich Geistliche und Gläubige zu einem gemeinsamen Ostermahl, das von der Schwesternschaft der Kathedrale organisiert wurde.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die rumänisch-orthodoxe Pfarrschule in München unter den Schutz der heiligen Anastasia Şaguna gestellt wurde.
Lesen Sie auch
„Abschluss als Beginn“ – Erste Absolventen der Orthodoxen Fernschule
Erzbischof Tichon von Rusa würdigte Leistungen und geistlichen Auftrag der Studenten
Patriarch Porfirije: „Trachtet zuerst nach dem Himmelreich“
Aufruf in der Kathedrale des Heiligen Erzengels Michael in Belgrad zu klarer Entscheidung für Christus
Tatverdächtiger nach Kirchenbrand in München identifiziert
Tatverdächtiger erschien selbst auf einer Polizeidienststelle und räumte nach Angaben der Behörden die Tat ein.
Gläubiger legte sich in Thessaloniki vor Pride-Parade auf die Straße
Die griechische Polizei nahm einen Mann in einer Mönchskutte fest, der den Weg der LGBT-Kolonne mit seinem Körper blockierte.
„Lasst uns als geistliche Menschen leben, die nach dem Reich Gottes trachten“
Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel rief in Bukarest zu geistlichem Leben und Vertrauen auf Gottes Vorsehung auf
Bischof Irenei: „Heilige sind Antworten auf die Krise unserer Gesellschaft“
Predigt zum Sonntag aller Heiligen der Britischen Inseln in London