Orthodoxer Jugendgesangskongress in Berlin im Juni geplant
Die Russische Orthodoxe Kirche will Nachwuchs für den Kirchengesang finden.
Zum orthodoxen Jugendgesangskongress vom 4. bis 7. Juni 2026 in Berlin werden junge Sängerinnen und Sänger aus verschiedenen Gemeinden erwartet. Die Veranstaltung steht unter dem Segen von Erzbischof Tichon von Rusa der Russischen Orthodoxen Kirche und findet in der Pfarrei des heiligen Fürsten Wladimir statt, wie die Diözese auf ihrer Webseite mitteilte.
Der Kongress verfolgt das Ziel, Nachwuchs für den kirchlichen Chorgesang zu gewinnen und auszubilden. Hintergrund ist der zunehmende Mangel an qualifizierten Chorsängern in vielen Gemeinden. In Kursen und gemeinsamen Proben werden Grundlagen des liturgischen Gesangs vermittelt sowie zentrale Gesänge der Göttlichen Liturgie eingeübt.
Teilnehmende mit Vorerfahrung erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, praktische Leitungserfahrungen zu sammeln und vor größeren Chören zu singen. Eine eigens zusammengestellte Sammlung liturgischer Gesänge soll den Lernprozess unterstützen und später in den Heimatgemeinden Anwendung finden.
Neben der musikalischen Ausbildung dient die Veranstaltung auch dem Austausch zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Pfarreien. Gemeinsame Aktivitäten und Fortbildungen sollen die Vernetzung fördern und das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb der Diözese stärken.
Ein gesellschaftlicher Höhepunkt ist ein Jugendball am 6. Juni, der den informellen Austausch vertiefen soll. Der Kongress findet in der Kirche des heiligen apostelgleichen Fürsten Wladimir in Berlin-Marzahn statt; die Unterbringung erfolgt in einem nahegelegenen Hotel. Die Anmeldung erfolgt online.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine neue Ausgabe der Schriftenreihe „Der Schmale Pfad“ erschienen ist.
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