EU-Gerichtshof: Ungarisches Gesetz zum Schutz von Kindern vor LGBT verstößt gegen EU-Recht
Regenbogenparade in Budapest 2025. Foto: bbc.com
Der Oberste Gerichtshof der Europäischen Union erklärte, dass das ungarische Gesetz, das die Verbreitung von LGBT-Ideologie unter Minderjährigen einschränkt, gegen europäisches Recht verstößt, wie die Webseite LifeSiteNews berichtet.
Es handelt sich um ein 2021 verabschiedetes Gesetz, das die Vermittlung von Themen im Zusammenhang mit Homosexualität und Geschlechtsidentität an Kinder verbietet, die entsprechende „Sexualerziehung“ einschränkt und Maßnahmen gegen Materialien im Zusammenhang mit der sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen verschärft.
In seiner Entscheidung stellte das Gericht fest, dass diese Einschränkungen Menschen, die sich zur LGBT-Gemeinschaft zählen, angeblich „stigmatisieren“ und angeblich den Grundwerten der Europäischen Union widersprechen. Insbesondere wurde erklärt, dass das ungarische Gesetz nicht dem „Wesen“ der EU als Rechtsgemeinschaft entspreche.
Es wird darauf hingewiesen, dass Ungarn im Falle der Nichtumsetzung des Urteils mit weiteren Maßnahmen rechnen muss, darunter finanzielle Sanktionen seitens der Europäischen Kommission.
Die ungarischen Behörden haben sich zuvor konsequent für die Bewahrung traditioneller Familienwerte eingesetzt, indem sie Beschränkungen für Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare einführten, Gender-Studien an Hochschulen abschafften und den Begriff der Familie im nationalen Recht verankerten.
Wie die UOJ in der Ukraine berichtete, verabschiedete das ungarische Parlament am 17. März 2025 eine Änderung mehrerer Gesetze, darunter des Zivilgesetzbuchs und der zuvor verabschiedeten Gesetze zur Versammlungsfreiheit. Eine der Änderungen verbietet die Durchführung von „Versammlungen, die gegen das ‚Kinderschutzgesetz‘ verstoßen“, und verpflichtet die regionalen Behörden, solche Veranstaltungen zu untersagen. Später verurteilten mehr als 20 EU-Länder Ungarn wegen des Verbots von LGBT-Propaganda unter Kindern. Und am 28. Juni fand in Budapest eine von den Behörden verbotene Gay-Parade unter Beteiligung von EU-Botschaftern statt.
Lesen Sie auch
„Alles in unserem Leben ist Ausdruck von Gottes Vorsehung und Liebe“
Serbischer Patriarch Porfirije weiht Kirche des Heiligen Erzengels Gabriel in Pale bei Sarajewo.
Jerusalemer Kirche dementierte Gerüchte über Klosterschließung in Jericho
Unter den Gläubigen entstand Besorgnis über das Schicksal des Klosters in Jericho, nachdem die Mönche vorübergehend abgezogen und eine Inventur durchgeführt worden waren.
Papst Leo XIV. forderte in Frankreich entschiedenen Schutz des Lebens
Bei seinem Besuch in Paris mahnte der Papst, das Recht auf Leben sei die Grundlage aller Menschenrechte, und warnte vor assistiertem Suizid und Leihmutterschaft.
17. Oktober in Kufstein: Pilgerweg auf den Spuren Siebenbürgischer Bekenner
Metropolit Serafim und Bischofsvikar Sofian Brașoveanul werden zum traditionellen Pilgerweg in der Tiroler Festungsstadt erwartet.
Rumänisch-orthodoxe Pfarrschule in Wien startete in ein neues Schuljahr
St.-Stephanus-Gemeinde verbindet Katechese, Musik, Sprache, Tradition und Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche.
„Wenn Gott da ist, dann ist gute Zeit, egal, was draußen für eine Zeit ist“
Abt Johannes vom Kloster Buchhagen deutet das Evangelium vom Fischfang als Einladung, das eigene Leben auf Gott zu gründen und in schwierigen Zeiten nicht zu verzagen.