Bischof Sofian besuchte Kloster Sâmbăta de Sus zum Marienfest
Bischof Sofian von Kronstadt gemeinsam mit Äbtissin Onufria Zbârcea aus dem Münchner Kloster St. Silouan beim Fest der „Lebensspendenden Quelle“ im Kloster Sâmbăta de Sus.
Am Freitag, dem 17. April 2026, dem Fest der Ikone der Gottesmutter „Lebensspendende Quelle“, hat der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt, Weihbischof der deutschen Metropolie, im Kloster Sâmbăta de Sus in Rumänien an den festlichen Gottesdiensten teilgenommen. Das Marienfest im Frühling, das in der orthodoxen Tradition mit Heilung, Trost und geistlicher Erneuerung verbunden ist, zog zahlreiche Gläubige an. Bischof Sofian berichtete über den Besuch auf seiner Facebook-Seite.
Die Göttliche Liturgie wurde gemeinsam mit Metropolit Laurentiu Streza und Weihbischof Ilarion Făgărășanul sowie zahlreichen Priestern gefeiert. Das Kloster Sâmbăta de Sus gilt als bedeutendes geistliches Zentrum der Rumänisch-Orthodoxe Kirche und ist besonders an diesem Fest ein wichtiger Pilgerort.
Bischof Sofian war in Begleitung von Diakon Romulus Valentin Băluță und Äbtissin Onufria Zbârcea aus dem Kloster St. Silouan des rumänisch-orthodoxen Kirchenzentrums München angereist. Vor Ort kam es zu Begegnungen mit Abt Atanasie und der Mönchsgemeinschaft sowie mit zahlreichen Gläubigen und Persönlichkeiten aus der Region.
In seiner Ansprache, die er mit dem Segen des Metropoliten hielt, hob der Bischof die geistliche Bedeutung des Festes hervor. Die Gottesmutter werde als Quelle heilender Gnade verehrt, die den Menschen Hoffnung schenke. Zugleich rief er dazu auf, selbst im Alltag zu Werkzeugen des Segens zu werden und Nächstenliebe konkret zu leben.
Die Ikone der „Lebensspendenden Quelle“ zeigt die Gottesmutter mit dem Christuskind über einer Quelle, aus der Wasser in reichem Strom fließt und von den Gläubigen als Zeichen göttlicher Gnade empfangen wird. Dieses Bild verweist auf die geistliche Erquickung und Heilung, die nach orthodoxem Verständnis durch Christus und seine Mutter vermittelt werden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das griechisch-orthodoxes Kloster in St. Andrä an seinen Neubauplänen festhält.
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