Osterbotschaft: Metropolit Johannes ruft zu gelebtem Auferstehungsglauben auf

Metropolit Johannes: Die Osterbotschaft hebt die Auferstehung Christi als Quelle von Hoffnung, geistlicher Erneuerung und tätiger Nächstenliebe hervor.

In seiner Osterbotschaft 2026 wandte sich Metropolit Johannes von Dubna an Klerus, Mönche und Gläubige seines Erzbistums und rief dazu auf, die Auferstehung Christi nicht nur zu feiern, sondern konkret im eigenen Leben zu verwirklichen. Das Erzbistum der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa veröffentlichte den Text am 11. April 2026 auf ihrer Webseite.

Metropolit Johannes stellt die Auferstehung Christi als Quelle von Freude, Hoffnung und Befreiung von Sünde und Tod in den Mittelpunkt seiner Botschaft. Sie ermögliche ein neues Verständnis von Leid und Kreuz, das nicht mehr als bloße Qual, sondern als Teilhabe an der göttlichen Herrlichkeit gesehen werden könne.

Zugleich mahnt er, Ostern nicht auf ein vorübergehendes Fest zu reduzieren. Der Glaube an die Auferstehung müsse das gesamte Leben prägen und in konkretem Handeln sichtbar werden. Ohne diese Grundlage, so betont er unter Verweis auf den Apostel Paulus, verliere der christliche Glaube seinen Sinn.

Besondere Bedeutung misst der Erzbischof der Eucharistie bei, die er als reale Teilhabe an Tod und Auferstehung Christi beschreibt. In der Kommunion werde der Mensch von der Sünde gereinigt und mit der „strahlenden Schönheit Christi“ bekleidet. Die Sakramente insgesamt seien untrennbar mit diesem Geheimnis verbunden.

Abschließend ruft Metropolit Johannes dazu auf, die empfangene göttliche Liebe weiterzugeben. Christliches Leben bedeute, aus der Auferstehung heraus zu handeln, den Nächsten zu lieben und sich im Glauben ständig erneuern zu lassen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Matthias Fröse hob in seiner Osterpredigt die verwandelnde Kraft der Auferstehung hervorhob.

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