Patriarch Daniel empfing Heiliges Licht aus Jerusalem und betonte seinen Segen
Übergabe des Heiligen Lichts in Bukarest als zentrales Osterzeichen der rumänisch-orthodoxen Kirche. Foto: Patriarchat
Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat am Karsamstag (11. April 2026) das aus Jerusalem überbrachte Heilige Licht entgegengenommen und dessen Bedeutung als „Segen für alle Völker“ unterstrichen. Das Licht wurde am Flughafen Otopeni empfangen und feierlich in die Patriarchalkathedrale gebracht, begleitet von Gebeten und liturgischem Gesang, wie die das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
In seiner Ansprache betonte Patriarch Daniel, das Heilige Licht sei ein Geschenk des auferstandenen Christus und Ausdruck seiner Liebe zu den Gläubigen. Seit 2009 werde es jährlich nach Rumänien gebracht und in der Osternacht im ganzen Land verteilt. Es symbolisiere Christus als „Licht der Welt“, das allen Menschen Orientierung gebe.
Zugleich verwies Patriarch Daniel auf historische Zeugnisse des Wunders in der Grabeskirche, die bis in die frühen Jahrhunderte zurückreichen und auch von Nichtchristen überliefert wurden. Besonders hob er hervor, dass das Licht in seinen ersten Momenten nicht brenne, sondern als „sanftes, mildes Licht“ erscheine, das Freude bringe.
Der Patriarch stellte das Heilige Licht zudem in einen theologischen Zusammenhang: Jede geweihte orthodoxe Kirche sei ein Abbild des himmlischen Jerusalems. Das aus Jerusalem kommende Licht verweise auf das endgültige Ziel des Menschen – nicht das Grab, sondern das Leben im Licht des Himmelreichs.
Die UOJ berichtete zuvor über die Osterbotschaft von Metropolit Serafim: „Suche den Frieden und jage ihm nach.“
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