Patriarch Porfirije betonte am Gründonnerstag die Bedeutung der Eucharistie
Patriarch Porfirije während der Liturgie am Gründonnerstag in der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad.
Am Gründonnerstag, dem 9. April 2026, zelebrierte der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije die Heilige Liturgie in der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad und unterstrich in seiner Predigt die zentrale Bedeutung der Eucharistie für das christliche Leben. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
In seiner Ansprache nach der Evangeliumslesung erinnerte Patriarch Porfirije daran, dass die Tage der Karwoche nicht nur historische Ereignisse vergegenwärtigen, sondern untrennbar mit dem Leben und Heil der Gläubigen verbunden seien. Besonders der Gründonnerstag führe zentrale Geschehnisse vor Augen, die die Grundlage des kirchlichen Lebens bilden.
Im Mittelpunkt seiner Predigt stand die Einsetzung der Eucharistie durch Christus. Die Heilige Liturgie sei, so der Patriarch, nicht nur ein rituelles Geschehen, sondern ein lebendiger Raum der Begegnung mit dem Herrn. In ihr erkennen die Gläubigen Christus und zugleich einander als Brüder und Schwestern.
Zugleich rief das Kirchenoberhaupt zu geistlicher Erneuerung auf. Er verwies auf die Reue des Apostels Petrus und die Hingabe jener Frau, die Christus salbte, als Vorbilder für ein aufrichtiges Glaubensleben. Die Gläubigen seien eingeladen, ihr Leben Gott zu weihen, um sich würdig auf die Feier der Auferstehung vorzubereiten.
Abschließend sprach der Patriarch ein Gebet um Frieden, Gesundheit und Heil. Die Teilnahme an Gebet und Heiliger Kommunion sei dabei eine zentrale Quelle geistlicher Stärkung.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg das Evangelium von der Verkündigung Mariens als Ausdruck göttlicher Weisheit deutete.
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