Bischofsweihe in San Francisco: Archimandrit Peter wird Bischof von Seattle

Metropolit Nikolaj, Ersthierarch der russischen Auslandskirche, bei der Bischofsweihe von Bischof Peter von Seattle.

Metropolit Nikolaj, Ersthierarch der russischen Auslandskirche, bei der Bischofsweihe von Bischof Peter von Seattle.

Am Fest der Lobpreisung der Allerheiligsten Gottesgebärerin (28. März 2026) hat Metropolit Nikolaj, Ersthierarch der russischen Auslandskirche, in der Kathedrale „Freude aller Trauernden“ in San Francisco die Göttliche Liturgie gefeiert und Archimandrit Peter (Karakozov) zum Bischof von Seattle und Vikar der Westamerikanischen Diözese geweiht. Darüber berichtete die Synode auf ihrer Webseite.

An der Liturgie und Bischofsweihe nahmen unter anderem Bischof Hiob von Stuttgart von der deutschen Diözese der Russischen Auslandskirche sowie Bischof Irenei von London von der Diözese von Großbritannien und Westeuropa teil. Während der Göttlichen Liturgie wurde Archimandrit Peter gemäß der kirchlichen Ordnung zum Bischof geweiht. Nach dem Gottesdienst überreichte Metropolit Nikolaj dem neu geweihten Bischof den Bischofsstab und unterwies ihn in seinem neuen Amt. Anschließend erteilte Bischof Peter den Gläubigen erstmals seinen bischöflichen Segen.

In seiner Ansprache betonte Metropolit Nikolaj die große Verantwortung des bischöflichen Dienstes, besonders in schwierigen Zeiten von Konflikten und Spaltungen. Ein Bischof müsse vor allem festen Glauben, Vertrauen in Gottes Willen und geistliche Standhaftigkeit besitzen. Er verglich die Kirche mit einem Schiff, das nur sicher durch Stürme geführt werden könne, wenn der Steuermann ruhig und gläubig bleibe.

Zugleich erinnerte der Ersthierarch an die bedeutenden Hierarchen und Geistlichen, die das kirchliche Leben im Raum Seattle und in der Westamerikanischen Diözese geprägt haben. Der Bischofsstab sei Zeichen der von Christus verliehenen geistlichen Autorität und erinnere an die Verantwortung, den Gläubigen den Weg zum Heil zu verkünden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej in Luzern die Große Fastenzeit als Zeit der Umkehr und Erneuerung beschrieb.

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