Patriarch Porfirije weihte Antimensia für Belgrader Kirchen

Patriarch Porfirije bei der Liturgie in der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad.

Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat in Belgrad Antimensia für Kirchen des Erzbistums Belgrad-Karlovac geweiht. Die Weihe erfolgte im Rahmen der Heiligen Liturgie am Vorabend des Sonntags der Heiligen Maria von Ägypten, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

Am Samstag, dem 28. März 2026, feierte Patriarch Porfirije die Heilige Liturgie in der kleinen Kirche des Heiligen Sava im Belgrader Stadtteil Vračar. Während des Gottesdienstes nahm der Patriarch die Weihe der Antimensia für die Kirchen des Erzbistums Belgrad-Karlovac vor. Zahlreiche Priester und Diakone des Patriarchats konzelebrierten die Liturgie.

Das Antimension ist ein liturgisches Tuch, auf dem das Leiden Christi und seine Grablegung dargestellt sind. Er liegt auf dem Altar und ist Voraussetzung für die Feier der Heiligen Liturgie. In den Antimensia sind Reliquien eines Heiligen oder Märtyrers eingenäht, außerdem trägt er die Unterschrift des zuständigen Bischofs.

Die Reliquien der Märtyrer verweisen auf die himmlische Kirche, auf der nach orthodoxem Verständnis die irdische Kirche ruht. Zugleich bezeugt das Antimension die eucharistische Gemeinschaft sowie die kirchliche Einheit zwischen Bischof und Priester.

Während der Liturgie wird das Antimension auf dem Heiligen Thron ausgebreitet und zur Wandlung der eucharistischen Gaben geöffnet.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der orthodoxe Medienkanal Photisis TV ein neues Video über das Leben des heiligen Gabriel von Georgien veröffentlicht hat. 

Lesen Sie auch

Kreta feierte den 60. Jahrestag der Rückkehr des Schädels des Heiligen Titus

Orthodoxe Kirche der Insel würdigt ihren apostolischen Ursprung mit mehrtägigen Feierlichkeiten

Bischof Sofian predigte über Gottes grenzenlose Liebe in Wien

Vesper in rumänisch-orthodoxer Gemeinde mit geistlichem Impuls zu neuen Heiligen aus Rumänien

Bischof Andrej gedachte der Heiligen Kyrill und Methodius in Bern

Festgottesdienst und Predigt zur Tempelverherrlichung der serbisch-orthodoxen Gemeinde

Pilger aus Wien auf den Spuren des Apostels Andreas in Rumänien

Rumänisch-orthodoxe Gläubige besuchten bedeutende Stätten in der Dobrudscha und Bukarest

Patriarch Daniil würdigte die Heiligen Kyrill und Methodius als geistliche Wegweiser

Beim Festtag betonte das Kirchenoberhaupt die bleibende Bedeutung der „Apostel der Slawen“ für Identität, Glauben und Kultur

In Österreich randalierte ein Mann in einer orthodoxen Kirche

Ein Polizeibeamter wurde verletzt, als er die Kirche schützen und den Aggressor festnehmen wollte.