Hochfest Mariä Verkündigung im antiochenischen Kloster Dollendorf gefeiert

Festgottesdienst zum Hochfest der Verkündigung der Gottesmutter mit Metropolit Isaak.
Im Kloster der Herrin von Antiochien in Dollendorf (NRW) wurden anlässlich des Festes der Verkündigung der Gottesmutter (Mariä Verkündigung) am Mittwoch, dem 25. März 2026, das Abendgebet, das Morgengebet sowie die Göttliche Liturgie gefeiert. Die Gottesdienste wurden in Anwesenheit des antiochenisch-orthodoxen Metropolit Isaak begangen, wie die Metropolie auf ihrer Instagram-Seite berichtete.
Das Kloster der Herrin von Antiochien in Dollendorf ist das erste Kloster der Antiochenisch-Orthodoxen Kirche im deutschsprachigen Raum und dient zugleich als geistliches Zentrum für die Gläubigen der Metropolie in Deutschland und Mitteleuropa. Die Klosteranlage wurde in einem ehemaligen Klostergebäude eingerichtet und umfasst neben der Kapelle auch Räume für das klösterliche Leben sowie für pastorale Veranstaltungen.
Das Fest Mariä Verkündigung gehört zu den großen Hochfesten der Kirche und wird jährlich am 25. März gefeiert. Es erinnert an die Verkündigung des Erzengels Gabriel an die Jungfrau Maria, dass sie den Sohn Gottes empfangen und gebären werde. Zwischen diesem Fest und Weihnachten liegen symbolisch neun Monate – entsprechend der Zeit der Schwangerschaft.
Die festlichen Gottesdienste im Kloster standen ganz im Zeichen dieses Heilsereignisses und versammelten Klerus und Gläubige zum gemeinsamen Gebet und zur Feier der Göttlichen Liturgie. Das Fest der Verkündigung gilt in der orthodoxen Kirche als Fest der Freude über den Beginn der Menschwerdung Christi.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Patriarch Porfirije an die NATO-Bombardierung Serbiens von 1999 erinnerte und vor einer neuen Gewaltspirale warnte.
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