Russisch-orthodoxe Gemeinde Augsburg lädt zur Liturgie in deutscher Sprache ein

Blick in die orthodoxe Kirche in Augsburg. Foto: Gemeinde

In der orthodoxen Kirche zu Ehren der Gottesmutterikone „Freude aller Trauernden“ und des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco in Augsburg wurde am vierten Sonntag der Großen Fastenzeit (22. März 2026) der großen Asketen Johannes Klimakos gedacht. Zugleich kündigte die Gemeinde der russischen Auslandskirche eine Liturgie in deutscher Sprache für den 28. März an, wie die Gemeinde auf Telegram berichtete.

Die Geistlichen stellten im Gottesdienst der vierten Woche der Großen Fastenzeit den heiligen Johannes Klimakos als Vorbild des asketischen Lebens vor. Der Heilige trat bereits im Alter von 16 Jahren in das Sinai-Kloster ein, wurde Mönch und zog sich später als Einsiedler für 40 Jahre in die Wüste zurück. Sein Hauptwerk „Die Himmelsleiter“ beschreibt in 30 Stufen den Weg zur geistlichen Vollkommenheit und betont die Notwendigkeit von Selbstverleugnung und asketischer Anstrengung auf dem Weg zur Erlösung.

Am selben Tag gedachte die Kirche auch der Vierzig Märtyrer von Sebaste, christlicher Soldaten, die im Jahr 320 unter Kaiser Licinius wegen ihres Glaubens an Christus den Märtyrertod erlitten.

Die Gemeinde kündigte zudem an, dass am Samstag, dem 28. März, um 9 Uhr eine Göttliche Liturgie in deutscher Sprache gefeiert wird. Die Kirche befindet sich in der Stadtbergerstraße 26a im Augsburger Stadtteil Pfersee und ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut erreichbar. In der Gemeinde zelebrieren die Priester Vater Alexander Roloff und Andrej Zacharschenko mit Diakon Wladimir Wetzel.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon am Sonntag in Berlin des verstorbenen georgischen Patriarchen Ilia gedachte.

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