Weihbischof Sofian: Fastenzeit als Gegenentwurf zur Konsumkultur
Weihbischof Sofian von Kronstadt bei seinem Besuch in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Wiesbaden.
Bei einem Besuch in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Wiesbaden hat Weihbischof Sofian von Kronstadt am Sonntag, dem 22. März 2026, die Bedeutung von Gebet und Fasten als christliche Antwort auf eine konsumorientierte Gesellschaft hervorgehoben. Darüber berichtete der Geistliche auf seiner Facebook-Seite.
Weihbischof Sofian von Kronstadt hat in der rumänisch-orthodoxen Pfarrei in Wiesbaden die Göttliche Liturgie gefeiert und dabei Pfarrer Cristian Vaida sowie die Gemeinde besucht. Trotz beengter räumlicher Verhältnisse zeigte sich der Bischof erfreut über die rege Teilnahme der Gläubigen. Besonders begrüßte er eine größere Gruppe junger Menschen, die gemeinsam zur Liturgie gekommen war.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand eine Agape statt, bei der die Gemeinde gemeinsam in frühlingshafter Atmosphäre zusammenkam. Der Bischof dankte den Frauen der Gemeinde für die Vorbereitung und die Gastfreundschaft, die zum gelungenen Gemeindetag beitrugen.
In seiner Predigt betonte Weihbischof Sofian, dass das Gebet als beständiger Dialog mit Gott sowie das Fasten als Übung in Mäßigung und als Stärkung durch die göttliche Gnade ein grundlegendes Programm christlichen Lebens darstellten. Gerade in der Fastenzeit seien die Gläubigen aufgerufen, diese geistlichen Übungen bewusst zu vertiefen.
Die Fastenzeit sei daher nicht nur eine Zeit des Verzichts, sondern eine christliche Antwort auf eine konsumorientierte und hedonistische Kultur, indem der Mensch lerne, Maß zu halten, innerlich zur Ruhe zu kommen und seine Beziehung zu Gott zu stärken.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg das Evangelium von der Heilung des besessenen Jungen als geistliche Ausbildung der Jünger deutete.
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