Selenskyj brach Versprechen, sich nicht in das Leben der Kirche einzumischen
Selenskyj in der St.-Sophia-Kathedrale in Kiew. Foto: OKU
Protodiakon der UOK, Wadim Nowinskyj, erklärte gegenüber dem spanischen Sender HerQles, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj eines seiner wichtigsten Wahlversprechen gebrochen habe – sich nicht in das kirchliche Leben der Ukraine einzumischen.
„Er versprach vor den Wahlen – auch dies war eines seiner Versprechen, das er nicht eingehalten hat –, dass er sich nicht in das kirchliche Leben einmischen werde und alle Konfessionen für ihn gleichberechtigt seien. Zumindest werde er dafür sorgen, dass sich der Staat nicht wie unter Poroschenko in das Leben der Kirche einmische“, erinnerte Vater Wadim.
Laut dem Geistlichen geschah in Wirklichkeit genau das Gegenteil: Die gesamte „unrechtmäßige, ungerechte Arbeit im Kampf gegen die Kirche“ wurde persönlich von Selenskyj und dem Leiter seines Büros, Andrij Jermak, angeführt.
„Natürlich hat er getäuscht. All diese unrechtmäßige, ungerechte Arbeit im Kampf gegen die Kirche wird nur von ihm und Jermak angeführt“, betonte der Protodiakon.
Er zog zudem eine Parallele zwischen Selenskyj und seinem Vorgänger Petro Poroschenko: „Poroschenko hat diesen Prozess des Drucks auf die Ukrainische Orthodoxe Kirche begonnen, und Selenskyj hat diesen Prozess fortgesetzt. Und Selenskyj ist in dieser Frage das schlechteste Ebenbild von Petro Poroschenko.“
Nach Ansicht von Vater Wadim verbirgt sich hinter den Worten von der „geistigen Unabhängigkeit der Ukraine“ ein ganz anderes Ziel: „In Wirklichkeit kämpfen sie für die ‚geistige Unabhängigkeit‘ der Ukraine von Christus, damit wir frei in der Sünde, aber ohne Christus sein können.“
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Selenskyj Seiner Seligkeit Onufrij die Staatsbürgerschaft entzogen habe.
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Vor den Präsidentschaftswahlen habe Selenskyj die Gleichberechtigung der Konfessionen und die Nichteinmischung des Staates in die Angelegenheiten der Kirche garantiert, erinnerte der Protodiakon der UOK, Wadim Nowinskyj.
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