Hierarch von Jerusalem forderte, die Grabeskirche für Gläubige zu öffnen

Erzbischof Theodosius (Attalla) Hanna der Kirche von Jerusalem. Foto: Facebook-Seite des Prälaten

Erzbischof Theodosius (Attallah) Hanna der Kirche von Jerusalem forderte, die Grabeskirche (das Heilige Grab) für Gläubige zu öffnen, und betonte, dass die heilige Stätte seit Beginn der Kampfhandlungen geschlossen bleibt und der Zugang zu ihr eingeschränkt ist. Eine entsprechende Erklärung veröffentlichte er am 19. März 2026 auf seiner Facebook-Seite.

Der Erzbischof merkte an, dass die Heiligtümer trotz der anhaltenden Sicherheitsmaßnahmen für die Menschen nicht unzugänglich bleiben dürfen, insbesondere während der Fastenzeit und der bevorstehenden Ostertage. Seinen Worten zufolge werden derzeit alle Gottesdienste im Inneren der Kirche von einer begrenzten Anzahl von Geistlichen gefeiert.

Der Hierarch wies zudem darauf hin, dass die Einschränkungen nicht nur christliche Heiligtümer betreffen, sondern auch andere religiöse Stätten, darunter die Al-Aqsa-Moschee. Dabei betonte er, dass die Gewährleistung der Sicherheit zwar wichtig sei, den Gläubigen jedoch nicht vollständig die Möglichkeit nehmen dürfe, an den heiligen Stätten zu beten.

Erzbischof Theodosius (Attallah) Hanna rief zu einem raschen Ende des Krieges und zur Wiederherstellung eines normalen Lebens auf und betonte die Notwendigkeit des Zugangs für Gläubige zu ihren heiligen Stätten. Er hob hervor, dass die Kirche nicht nur aus Mauern bestehe, sondern vor allem aus Menschen, die Gebete und geistliche Unterstützung benötigen.

„Wir wollen, dass die Heiligtümer geöffnet sind, aber wir wollen auch, dass die militärischen Absperrungen und die eisernen Tore verschwinden, damit Palästinenser Zugang zu ihren Heiligtümern, Kirchen und Moscheen in Jerusalem haben“, schrieb der Prälat.

Abschließend brachte der Erzbischof seine Hoffnung auf die Herstellung des Friedens zum Ausdruck und betonte die Notwendigkeit, die Hindernisse zu beseitigen, die die Gläubigen daran hindern, die heiligen Stätten in Jerusalem zu besuchen.

„Dieses Land braucht echten Frieden, der auf Gerechtigkeit gründet, und Frieden kann erst herrschen, wenn Mauern, Absperrungen und Besatzungstore beseitigt sind. Was nützt es, Heiligtümer zu öffnen, wenn die Menschen keinen Zugang zu ihnen erhalten? Wir wollen, dass sie geöffnet sind und dass unser Volk freien Zugang zu seiner heiligen Stadt hat – das ist eines der grundlegendsten Rechte, das jeder Mensch haben sollte“, schloss der Jerusalemer Hierarch.

Wie die UOJ in der Ukraine berichtete, hat das israelische Außenministerium den Iran beschuldigt, Angriffe auf die Heiligtümer Jerusalems verübt zu haben.

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