Im deutschen Bundestag fand zum ersten Mal ein muslimisches Iftar statt

Iftar im Bundestag. Foto: NIUS

Am 19. März 2026 fand im Gebäude des Deutschen Bundestags zum ersten Mal ein offizielles Iftar statt – das abendliche Fastenbrechen der Muslimen nach dem Tagesfasten im Monat Ramadan. Dies berichtet die Zeitung NIUS.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Parlamentsfraktion der Grünen teil. Im Rahmen des Abends wurde ein Buffet organisiert und es fanden gemeinsame Gebete statt, wobei Männer und Frauen getrennt beteten.

Die Organisatoren erklärten, die Durchführung des Iftar sei eine Reaktion auf die ihrer Meinung nach unzureichende Präsenz des Islam im öffentlichen Leben. Gleichzeitig erregte die Teilnahme von Organisationen, die staatliche Mittel erhalten und mit religiösen Aktivitäten verbunden sind, Aufmerksamkeit.

Nach Angaben von Quellen befanden sich unter den Teilnehmern Einrichtungen, die erhebliche Mittel aus dem Staatshaushalt erhalten, was eine Diskussion über die Verwendung von Steuergeldern zur Unterstützung solcher Initiativen auslöste.

Zudem wird angemerkt, dass die Veranstaltung nicht in den offiziellen Kalender des Parlaments aufgenommen wurde. Vor diesem Hintergrund wird ein umfassenderer Kurs zur Ausweitung der Rolle religiöser Institutionen im öffentlichen Leben des Landes diskutiert.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Deutschland die Initiative „Muslim Interaktiv“ verboten hat.

Lesen Sie auch

Erzbischof Tichon: Die Märtyrer Boris und Gleb zeigen den Weg des Friedens

Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland würdigte die ersten russischen Heiligen als Vorbilder christlicher Demut und Versöhnung

Vortrag beleuchtete den geistlichen Weg von Arsenie Boca von Prislop und sein Hauptwerk

Erzpriester Dr. Iosif-Cristian Rădulescu stellte auf der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau das Leben, die Lehre und das geistliches Vermächtnis des Heiligen vor

Einbrecher stahlen Reliquien des heiligen Martin aus Kirche in Neuss

Die Täter hinterließen Blutspuren am Altar der katholischen Kirche und entwendeten neben den Reliquien auch ein Messbuch, das wenig später in der Nähe wiedergefunden wurde.

Religionsunterricht in Österreich bleibt trotz Debatten fest verankert

Rumänisch-orthodoxer Priester Cătălin Florin Soare verweist auf staatliche Unterstützung des konfessionellen Religionsunterrichts und sieht keine grundlegende Gefährdung des Systems

Bund Katholischer Unternehmer kritisierte geplante Wohngeldkürzung

Verband warnte vor Nachteilen für Familien, sinkenden Erwerbsanreizen und einer Verlagerung in die Grundsicherung

Hawaii-Ikone der Gottesmutter besuchte Patienten im Krankenhaus in Sofia

Patriarch Daniil spendete gemeinsam mit Bischof Irenei und einer Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland den Kranken den Segen