Serbischer Primas spricht sein Beileid zum Tode des Patriarchen Ilia aus
Das Oberhaupt der serbischen Kirche hielt einen Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Patriarchen Ilia II. Foto: www.spc.rs
Am 18. März 2026 richtete das Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Porfirije, eine Botschaft an den Verwalter des georgischen Patriarchats, den Synod und die Gläubigen anlässlich des Ablebens von Katholikos-Patriarch Ilia II. Am selben Tag hielt er in der Kapelle seiner Residenz in Belgrad einen Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Hierarchen, wie die offizielle Webseite der Serbischen Kirche berichtet.
In seinem Schreiben bezeichnete der serbische Patriarch den verstorbenen Ilia II. als „unvergesslichen Vater und Oberhirten des georgischen Volkes“. Der Hierarch betonte, dass die Nachricht vom Tod des Bruders in Christus die Kirche zwar mitten in der Fastenzeit ereilt habe, die Gläubigen jedoch nicht „wie Menschen ohne Hoffnung trauern“ sollten, sondern auf die Auferstehung und das ewige Leben blicken müssten.
„Wie ein Baum, der an Wasserläufen gepflanzt ist, trug unser seliger Bruder Ilia zu seiner Zeit reichlich Frucht, und sein Wirken hinterließ einen unvergesslichen geistlichen Einfluss, zunächst auf den ihm anvertrauten Klerus und das fromme Volk, und breitete sich dann über das gesamte Universum aus“, heißt es im Kondolenzschreiben.
Patriarch Porfirije ist überzeugt, dass aus der „christusähnlichen Persönlichkeit“ des georgischen Primas das Antlitz eines wahren Apostels und Hüters der kirchlichen Ordnung strahlte, der unter schwierigsten historischen Umständen zur moralischen Stütze für seine Landsleute wurde. Dank seiner Weisheit gelang es Georgien, das kirchliche Leben zu stärken und seine traditionellen Werte zu bewahren.
Besondere Aufmerksamkeit widmete das Oberhaupt der Serbischen Kirche dem einzigartigen pastoralen Werk von Ilia II. – der persönlichen Taufe von Zehntausenden von Kindern. Den Worten von Patriarch Porfirije zufolge gab diese Tätigkeit einen starken Anstoß für das evangelische Leben der Herde, und der Primas selbst war für alle Christen eine „Stadt auf einem Berg“ und ein Vorbild.
„Möge unser Herr Jesus Christus, die Auferstehung und das Leben, die Seele seines neu verstorbenen Dieners, Patriarch Ilia, in den Wohnstätten der Gerechten ruhen lassen, wo es weder Krankheit noch Trauer noch Seufzen gibt, sondern ewiges Leben“, wünschte der serbische Primas.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Seine Seligkeit sein Beileid zum Tod von Patriarch Ilia ausgesprochen hatte.
Lesen Sie auch
Erzbischof Tichon: Die Märtyrer Boris und Gleb zeigen den Weg des Friedens
Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland würdigte die ersten russischen Heiligen als Vorbilder christlicher Demut und Versöhnung
Vortrag beleuchtete den geistlichen Weg von Arsenie Boca von Prislop und sein Hauptwerk
Erzpriester Dr. Iosif-Cristian Rădulescu stellte auf der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau das Leben, die Lehre und das geistliches Vermächtnis des Heiligen vor
Einbrecher stahlen Reliquien des heiligen Martin aus Kirche in Neuss
Die Täter hinterließen Blutspuren am Altar der katholischen Kirche und entwendeten neben den Reliquien auch ein Messbuch, das wenig später in der Nähe wiedergefunden wurde.
Religionsunterricht in Österreich bleibt trotz Debatten fest verankert
Rumänisch-orthodoxer Priester Cătălin Florin Soare verweist auf staatliche Unterstützung des konfessionellen Religionsunterrichts und sieht keine grundlegende Gefährdung des Systems
Bund Katholischer Unternehmer kritisierte geplante Wohngeldkürzung
Verband warnte vor Nachteilen für Familien, sinkenden Erwerbsanreizen und einer Verlagerung in die Grundsicherung
Hawaii-Ikone der Gottesmutter besuchte Patienten im Krankenhaus in Sofia
Patriarch Daniil spendete gemeinsam mit Bischof Irenei und einer Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland den Kranken den Segen