Öffentliche Liturgie eröffnet Jubiläumsfeier der ROKA in München

Die Kathedrale der heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München ist Ort der öffentlichen Auftaktliturgie zum Jubiläum der deutschen Diözese der ROKA. Foto: Orthowiki

Am 1. Mai 2026 beginnt in München die Feier zum 100-jährigen Bestehen der deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) mit einer öffentlichen Göttlichen Liturgie. Der Festgottesdienst findet um 10 Uhr in der Kathedrale der heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands statt und steht allen Gläubigen offen – auch jenen, die nicht an der anschließenden Konferenz teilnehmen, wie die Diözese am 18. März 2026 auf ihrem Telegram-Kanal mitteilte.

Die Liturgie wird von den Hierarchen der ROKA unter der Leitung von Metropolit Nikolaj, der Ersthierarchen aus New York, gefeiert. Bereits ab 9 Uhr ist der Empfang der wundertätigen Gottesmutter-Ikone von Kursk vorgesehen, um 9.30 Uhr folgt der Empfang des Ersthierarchen. Die Feier markiert den geistlichen Auftakt des Bischofskonzils und der Jubiläumsveranstaltungen.

Die wissenschaftliche Konferenz selbst findet vom 6. bis 8. Mai im Schloss Blutenburg statt. Geplant sind rund 20 Vorträge in russischer und deutscher Sprache, eine Ausstellung zur Geschichte der Eparchie sowie ein Konzert mit geistlicher Musik russischer Emigrantenkomponisten (vollständiges Programm und Anmeldungen hier).

Vor Ort können bis zu 120 Teilnehmer teilnehmen, zusätzlich wird eine Online-Teilnahme per YouTube nach Anmeldung angeboten. Erwartet werden führende Forscher zur Geschichte der Russischen Auslandskirche sowie Hierarchen und geladene Gäste.

Die UOJ berichtete zuvor über das Verfahren zur Wahl des neuen Patriarchen in Georgien.

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