Wallfahrt orthodoxer Gemeinden nach Wiblingen zog zahlreiche Gläubige an

Orthodoxe Gläubige versammeln sich zur Verehrung der Kreuzreliquie im Kloster Wiblingen.

Die orthodoxen Kirchengemeinden Balingen und Albstadt im Erzbistum der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa (Patriarchat von Moskau) haben am 15. März 2026 zur Wallfahrt ins Kloster Wiblingen bei Ulm eingeladen. Anlass war der dritte Sonntag der Großen Fastenzeit, der in der orthodoxen Kirche als Sonntag der Kreuzverehrung begangen wird. Rund 130 Gläubige aus verschiedenen Gemeinden Baden-Württembergs nahmen teil, wie die Gemeinde auf ihrer Webseite berichtete.

Im Mittelpunkt stand die Verehrung einer bedeutenden Kreuzreliquie, die im ehemaligen Benediktinerkloster Wiblingen aufbewahrt wird. Die Wallfahrt findet seit 2018 regelmäßig statt und hat sich als fester Bestandteil des geistlichen Lebens der Gemeinden etabliert.

Der Überlieferung zufolge geht die Reliquie auf das Jahr 1099 zurück. Holzpartikel vom Kreuz Christi sollen dem Kloster von den Stiftern Hartmann und Otto von Kirchberg übergeben worden sein. Seither gilt das Heilige Kreuz als besonderer geistlicher Schatz der Anlage.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Reliquie aus Angst vor Plünderungen verborgen und galt zeitweise als verschollen. Einer Legende nach wurde sie später durch Hinweise eines Maurers wiederentdeckt. Bis heute zieht die Kreuzreliquie Pilger an und steht für eine über Jahrhunderte gewachsene Tradition der Verehrung.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Ilia von Georgien am Dienstag im Herrn entschlief.

Lesen Sie auch

Erzbischof Tichon: Die Märtyrer Boris und Gleb zeigen den Weg des Friedens

Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland würdigte die ersten russischen Heiligen als Vorbilder christlicher Demut und Versöhnung

Vortrag beleuchtete den geistlichen Weg von Arsenie Boca von Prislop und sein Hauptwerk

Erzpriester Dr. Iosif-Cristian Rădulescu stellte auf der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau das Leben, die Lehre und das geistliches Vermächtnis des Heiligen vor

Einbrecher stahlen Reliquien des heiligen Martin aus Kirche in Neuss

Die Täter hinterließen Blutspuren am Altar der katholischen Kirche und entwendeten neben den Reliquien auch ein Messbuch, das wenig später in der Nähe wiedergefunden wurde.

Religionsunterricht in Österreich bleibt trotz Debatten fest verankert

Rumänisch-orthodoxer Priester Cătălin Florin Soare verweist auf staatliche Unterstützung des konfessionellen Religionsunterrichts und sieht keine grundlegende Gefährdung des Systems

Bund Katholischer Unternehmer kritisierte geplante Wohngeldkürzung

Verband warnte vor Nachteilen für Familien, sinkenden Erwerbsanreizen und einer Verlagerung in die Grundsicherung

Hawaii-Ikone der Gottesmutter besuchte Patienten im Krankenhaus in Sofia

Patriarch Daniil spendete gemeinsam mit Bischof Irenei und einer Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland den Kranken den Segen