Appell an ukrainische Frauen: „Denken Sie an diese Kinder“
Auf einem Berliner Fachkongress zum Thema Leihmutterschaft richtete Cornelia Kaminski einen Appell an Frauen in der Ukraine.
Auf einem Fachkongress zum Thema „Kinder und Kommerz“ am 6. März 2026 in Berlin hat Cornelia Kaminski, Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), für die Union Orthodoxer Journalisten (UOJ) einen eindringlichen Videoappell an Frauen in der Ukraine gerichtet. Darin warnte sie vor den persönlichen und emotionalen Folgen der Leihmutterschaft und rief dazu auf, die Auswirkungen auf Mütter und Kinder sorgfältig zu bedenken.
Cornelia Kaminski wandte sich in Berlin in ihrer Ansprache direkt an ukrainische Frauen und nahm zunächst Bezug auf deren schwierige Lebensumstände. „Liebe Frauen in der Ukraine! Ich weiß, in welchen schwierigen Umständen Sie leben. Ich weiß, dass viele von Ihnen große finanzielle Not haben“, sagte sie und betonte zugleich, dass sie dafür „großes Verständnis“ habe. Gleichzeitig würdigte sie die Stärke vieler Frauen, die in dieser Situation durchhielten.
Um die besondere Beziehung zwischen Mutter und Kind zu verdeutlichen, schilderte sie ein persönliches Erlebnis. Ihre Tochter habe vor wenigen Tagen ihr erstes Kind bekommen. „Ich habe dieses Bild vor Augen: ein neugeborenes Kind, das auf der Schulter seiner Mutter liegt und nach ihr ruft.“ Selbst ein so kleines Kind zeige ein Lächeln, „weil es seine Mutter riecht, weil es sie hört und weil es sie spürt“.
Diese frühe Bindung sei entscheidend, betonte Kaminski. „Wir wissen, wie stark dieses Kind mit seiner Mutter verbunden ist. Sie wissen das auch. Sie sind alle bereits Mütter.“ Daher könnten viele Frauen nachvollziehen, was es bedeute, ein Kind abgeben zu müssen, und welche Folgen dies auch für das Kind haben könne.
Abschließend rief sie dazu auf, die Entscheidung für Leihmutterschaft sorgfältig zu überdenken: „Ich bitte Sie: Denken Sie an diese Kinder, denken Sie an sich selbst, denken Sie darüber nach, was Sie jetzt tun, wenn Sie in die Leihmutterschaft gehen.“ Viele der so geborenen Kinder würden später versuchen, ihre leibliche Mutter zu finden. „Viele Ihrer Kinder werden ohne Zweifel ihr ganzes Leben lang versuchen, ihre Mutter zu finden – und das sind Sie.“
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Österreich 10.000 Studenten mit einer Petition gegen die Finanzierung von Abtreibungen aus Pflichtbeiträgen protestierten.
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