10.000 Studenten gegen Finanzierung von Abtreibungen aus Pflichtbeiträgen
Lebensschutz-Aktivisten von ProLife Europe. Foto: ProLife Europe
Mehr als 10.000 Studenten in Österreich haben eine Petition gegen die Finanzierung von Abtreibungen aus verpflichtenden Studienbeiträgen unterzeichnet. Die Initiative richtet sich gegen einen Fördertopf der „Österreichischen Hochschüler_innenschaft“ (ÖH), aus dem Kosten für Abtreibungen bezuschusst werden. Darüber berichtete das katholische Nachrichtenportal CNA am 14. März 2026.
Mehr als 10.000 Studenten in Österreich haben eine Petition unterzeichnet, mit der die Abschaffung des sogenannten „Repro Fördertopfs“ der „Österreichischen Hochschüler_innenschaft“ (ÖH) gefordert wird. Das Programm ermöglicht finanzielle Zuschüsse zu Abtreibungen und wird aus verpflichtenden Beiträgen finanziert, die alle Studierenden bei der Immatrikulation entrichten müssen. Die Petition wurde von der Lebensschutzorganisation ProLife Europe gemeinsam mit CitizensGo organisiert und am 11. März bei den zuständigen Stellen eingereicht.
Ausgangspunkt der Initiative war die Entscheidung der ÖH, für das Studienjahr 2025/2026 rund 18.000 Euro für entsprechende Zuschüsse bereitzustellen. Nach Angaben der Initiatoren sehen die Planungen zudem eine mögliche Ausweitung des Programms in den kommenden Jahren vor.
Die Unterzeichner kritisieren vor allem, dass Studierende durch die verpflichtenden ÖH-Beiträge faktisch gezwungen würden, Abtreibungen finanziell mitzutragen – unabhängig von ihren persönlichen oder religiösen Überzeugungen. In der Petition wird argumentiert, die gezielte Finanzierung von Abtreibungen sei mit der Gewissensfreiheit vieler Studierender unvereinbar.
Die Präsidentin von ProLife Europe, Maria Czernin, erklärte, die Resonanz auf die Kampagne habe die Erwartungen deutlich übertroffen. Ursprünglich hätten die Organisatoren etwa 8.000 Unterschriften angestrebt. Freiwillige berichteten zudem von Gesprächen mit Studierenden, die sich zwar nicht grundsätzlich gegen Abtreibungen positionierten, aber Einwände gegen deren Finanzierung durch verpflichtende Studienbeiträge äußerten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Porfirije vor Vertreibung der Serben aus Kosovo und Metochien warnte.
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