Neue orthodoxe Hochschule in Westeuropa startet mit Hybridmodell

Das neu gegründete Zentrum für orthodoxe Bildung in Westeuropa unter Leitung von Priester Jacob Siemens arbeitet mit einem hybriden Ausbildungsmodell aus Online-Lehre und persönlicher Begleitung.

Mit dem „Centre for Orthodox Formation in Western Europe“ (COFWE) hat eine neue orthodoxe theologische Ausbildungsstätte ihre Arbeit aufgenommen. Die Einrichtung steht unter dem Segen von Metropolit Johannes von Dubna der Erzdiözese der orthodoxen Kirchen russischer Tradition in Westeuropa mit Sitz in Paris, wie das Nachrichtenportal orthochristian.com am 10. März 2026 berichtete.

Die neue Einrichtung mit Sitz in Glasgow will eine erschwingliche und qualitativ hochwertige theologische Ausbildung für Laien und angehende Geistliche anbieten. Ziel ist es, das Verständnis der orthodoxen Theologie zu vertiefen und zugleich den kirchlichen Dienst und das orthodoxe Zeugnis in der Gesellschaft zu stärken.

Das Ausbildungsmodell verbindet digitales Lernen mit persönlicher Begleitung. Die Studierenden arbeiten über eine Online-Plattform mit Vorlesungen und Quellentexten, treffen sich monatlich mit Mentoren per Videokonferenz und bleiben zugleich aktiv in den liturgischen und gemeindlichen Strukturen ihrer Heimatpfarreien.

Leiter des Zentrums ist der orthodoxe Priester und Historiker Pater Jacob Siemens. Er betont die Verbindung von akademischer Theologie und kirchlicher Praxis als Kern des Projekts. Diese Kombination solle helfen, Wissen und pastorale Erfahrung für die Arbeit in Gemeinden weiterzugeben.

Das derzeitige Programm umfasst fünf Module – darunter orthodoxe Pastoraltheologie, Liturgiewissenschaft sowie Predigt und Lehre – und ist auf zwei Jahre angelegt. Langfristig strebt das Zentrum eine Akkreditierung in Großbritannien sowie eine Erweiterung des Kursangebots an.



Die UOJ berichtete zuvor, dass der Ramadan an Schulen für Konflikte sorgt und zu Gesundheitsproblemen führt.

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