Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte zum Palamas-Sonntag in Berlin

Erzbischof Tichon zelebrierte in der Auferstehungskathedrale in Berlin. Foto: Diözese

Am zweiten Sonntag der Großen Fastenzeit (8. März 2026), dem Gedenktag des heiligen Gregor Palamas, hat Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche, die Göttliche Liturgie in der Auferstehungskathedrale in Berlin gefeiert. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.

Bereits am Vorabend leitete Erzbischof Tichon die Vigil. Zahlreiche Geistliche der Diözese konzelebrierten, darunter der Domdekan und Diözesansekretär Erzpriester Michail Divakow. In der Liturgie wurden Fürbitten und ein Friedensgebet gesprochen; nach dem Gottesdienst predigte Erzpriester Michail Divakow über das Sonntagsevangelium von der Heilung des Gelähmten.

Der zweite Fastensonntag ist traditionell dem heiligen Gregorios Palamas (1296–1359) gewidmet, Erzbischof von Thessaloniki und bedeutender Theologe der orthodoxen Spiritualität. Der Heilige Palamas verteidigte seinerzeit in einer theologischen Auseinandersetzung mit dem aus Kalabrien stammenden Mönch Barlaam die Lehre, dass Gott in seinem Wesen zwar unerkennbar bleibe, der Mensch jedoch an den ungeschaffenen Energien Gottes teilhaben könne.

Durch Gebet, Askese und das unablässige Herzensgebet könne der Mensch zur Vergöttlichung gelangen und das „ungeschaffene Licht“ erfahren, das die Apostel bei der Verklärung Christi gesehen hätten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Johannes von Branitsa, erster Vikar des Metropoliten von Sofia, vor den geistlichen Folgen der digitalen Welt warnte und zur Rückkehr zu Gebet und innerer Sammlung aufrief.

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