In Nigeria haben Islamisten ROK-Gemeindemitglieder getötet

Das christliche Dorf Turan in Nigeria (Ort des Mordes). Foto: Patriarchalischer Exarchat der ROK in Afrika

Am 6. März 2026 griffen islamistische Terroristen das christliche Dorf Turan in Nigeria an und töteten und verletzten Einwohner. Unter den Toten befanden sich zwei Gemeindemitglieder der Russisch-Orthodoxen Kirche, wie der Patriarchale Exarchat Afrikas der Russisch-Orthodoxen Kirche mitteilte.

Nach vorliegenden Informationen griffen die Militanten das Dorf am Morgen an. Infolge des Angriffs wurden einige Einwohner getötet, andere verletzt und der Rest musste ihre Häuser dringend verlassen und fliehen. Bislang wurden die Leichen von zehn Opfern gefunden, doch die Zahl der Opfer könnte noch steigen, da die Durchsuchung der Umgebung noch andauert.

In dem Dorf gab es eine Gemeinde der Russisch-Orthodoxen Kirche, die aus Einheimischen bestand und von Archimandrit Nifont seelsorgerisch betreut wurde. Unter den Toten sind die Gemeindemitglieder Ioann Akule und Daniil Akhemba. Wie berichtet wird, sind sie die ersten afrikanischen Mitglieder der Russisch-Orthodoxen Kirche, die für ihren Glauben gestorben sind.

Nach dem Angriff befanden sich die überlebenden Mitglieder der Gemeinde in einer äußerst schwierigen Lage. Laut Archimandrit Nifont waren die Menschen gezwungen, ihr gesamtes Hab und Gut zurückzulassen und zu fliehen. Aufgrund der großen Zahl von Flüchtlingen in der nächstgelegenen Stadt ist es für viele schwierig, überhaupt Trinkwasser und Nahrung zu finden, und einige benötigen medizinische Hilfe.

Es wird berichtet, dass insgesamt etwa fünfzig orthodoxe Christen in Turan lebten, darunter zwanzig Kinder. Das Patriarchale Exarchat von Afrika hat zu einer dringenden Spendensammlung aufgerufen, um den Familien der Opfer und den orthodoxen Gläubigen, die ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren haben, zu helfen.

Wie die UOJ bereits berichtete, seien Christen im Iran seit Kriegsbeginn stärker bedroht.

Lesen Sie auch

Erzbischof Tichon: Die Märtyrer Boris und Gleb zeigen den Weg des Friedens

Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland würdigte die ersten russischen Heiligen als Vorbilder christlicher Demut und Versöhnung

Vortrag beleuchtete den geistlichen Weg von Arsenie Boca von Prislop und sein Hauptwerk

Erzpriester Dr. Iosif-Cristian Rădulescu stellte auf der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau das Leben, die Lehre und das geistliches Vermächtnis des Heiligen vor

Einbrecher stahlen Reliquien des heiligen Martin aus Kirche in Neuss

Die Täter hinterließen Blutspuren am Altar der katholischen Kirche und entwendeten neben den Reliquien auch ein Messbuch, das wenig später in der Nähe wiedergefunden wurde.

Religionsunterricht in Österreich bleibt trotz Debatten fest verankert

Rumänisch-orthodoxer Priester Cătălin Florin Soare verweist auf staatliche Unterstützung des konfessionellen Religionsunterrichts und sieht keine grundlegende Gefährdung des Systems

Bund Katholischer Unternehmer kritisierte geplante Wohngeldkürzung

Verband warnte vor Nachteilen für Familien, sinkenden Erwerbsanreizen und einer Verlagerung in die Grundsicherung

Hawaii-Ikone der Gottesmutter besuchte Patienten im Krankenhaus in Sofia

Patriarch Daniil spendete gemeinsam mit Bischof Irenei und einer Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland den Kranken den Segen