Ellensburg: Bewaffneter Mann in orthodoxer Kirche überwältigt

Die Gemeinde der Prophet-Elijah-Kirche in Ellensburg im Februar 2024.

Die Gemeinde der Prophet-Elijah-Kirche in Ellensburg im Februar 2024.

In einer orthodoxen Kirche im US-Bundesstaat Washington haben Gemeindemitglieder am Sonntag (1. März 2026) möglicherweise eine schwere Gewalttat verhindert. Ein Mann hatte während des Gottesdienstes eine Schusswaffe in das Gebäude gebracht. Darüber berichtete das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com.

In der Prophet-Elijah-Kirche der Antiochenisch-Orthodoxen Gemeinde in Ellensburg befanden sich rund 50 Menschen im Gottesdienst, als ein 27-Jähriger aus Moses Lake die Kirche betrat. Nachdem seine Ehefrau laut Gerichtsdokumenten angekündigt haben soll, auf Anwesende schießen zu wollen, griffen Gemeindemitglieder ein – darunter ein außer Dienst befindlicher Polizist und ein pensionierter Polizeibeamter.

Die beiden konnten die Situation unter Kontrolle bringen und Mueller entwaffnen. Bei ihm wurde eine Glock-Pistole samt Munition gefunden. In seinem Fahrzeug auf dem Kirchenparkplatz entdeckten Ermittler später zudem ein vollautomatisches AR-15-Gewehr und zahlreiche weitere Patronen. Laut Staatsanwaltschaft sei die Gemeinde „sehr nahe an einer Massenschießerei“ gewesen.

Muellers Ehefrau wurde nach dem Vorfall wegen einer mutmaßlichen psychischen Krise in ein Krankenhaus zur psychiatrischen Untersuchung gebracht. Sie gab an, unter psychischen Erkrankungen zu leiden und ihre Medikamente nicht eingenommen zu haben. Mueller selbst wurde nach seiner ersten Gerichtsanhörung gegen eine Kaution von einer Million Dollar in Untersuchungshaft genommen.



Die UOJ berichtete zuvor, dass in England ein Immobilieninvestor geschlossene Kirchen kaufen und erhalten will.

Lesen Sie auch

Erzpriester Matthias Zierenberg: Nachfolge Christi verlangt eine Entscheidung

Der Geistliche sprach am Sonntag nach Kreuzerhöhung in Limburg über Selbstverleugnung, das Tragen des Kreuzes und den bewussten Umgang mit Zeit und Gewohnheiten.

Georgischer Patriarch empfing Delegation des Ökumenischen Patriarchats

Patriarch Schio und Metropolit Arsenios (Kardamakis) erörterten die Unterstützung der georgischen Gemeinde in Österreich.

Das Kreuz als Ursymbol: Altvater Johannes spricht über die Vielfalt der Kreuzformen

Altvater Johannes von Buchhagen hielt an der Universität des hl. Clemens von Ochrid einen Vortrag über die Symbolik des Heiligen Kreuzes, von urgeschichtlichen Sonnenzeichen bis zu den Kreuzen der Gegenwart.

Abt Daniil: Vergebung bedeutet, auf Rache zu verzichten

Predigt im russisch-orthodoxen Kloster des Heiligen Georg in Götschendorf über den praktischen Umgang mit Verletzungen und Kränkungen.

Pastoralkonferenz befasste sich mit Vigil und Göttlicher Liturgie

Erzbischof Tichon von Rusa und Erzpriester Oleg Ewseew referierten in Dortmund über praktische Gestaltung der Gottesdienste und theologisches Verständnis.

Abt Johannes: „Das Heilige tragen“ beginnt mit der eigenen Heiligung

Klostervorsteher in Buchhagen ruft orthodoxe Christen in Deutschland zu persönlicher Umkehr, zum Dienst am Nächsten und zur Verwurzelung der Kirche im Land auf.